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Fußball-Oberliga: TuRU treibt Kader-Planung für Saison 2020/21 voran

Fußball-Oberliga : TuRU treibt Planungen für „brutale“ Spielzeit 2020/21 voran

Die neue Saison wird 44 Spiele umfassen, da künftig 23 Mannschaften zur Oberliga gehören. Fünf Zugänge an der Feuerbachstraße stehen bereits fest.

Nach der Corona-Pause ist vor der Sommerpause. Gerade erst durften sich die Oberliga-Fußballer der TuRU nach pandemiebedingter Zwangspause wieder daran gewöhnen, wie sich ein Mannschaftstraining anfühlt, da heißt es schon wieder „Beine hochlegen“. Am vergangenen Freitag verabschiedete der Klub nicht nur die scheidenden Spieler, sondern auch den verbleibenden Teil des Kaders in eine kurze Sommerpause, ehe man Mitte Juli die Vorbereitung auf die voraussichtlich Anfang September beginnende Saison 2020/21 in Angriff nehmen möchte.

Bis dahin wird sich personell noch einiges tun müssen an der Feuerbachstraße. Denn der Aderlass bei den Blau-Weißen fällt in diesem Jahr größer aus als erwartet. Nach einer ordentlichen Oberliga-Saison peilen Torhüter Maksimilijan Milovanovic und Torjäger Takumi Yanagisawa (acht Saisontore) den nächsten Schritt an. Das Duo teilte mit, sein Glück in der Regionalliga suchen zu wollen. Dort bereits untergekommen ist Vedran Beric, den es zum Aufsteiger SV Straelen ziehen wird. Linksaußen Tim Galleski schließt sich dem ambitionierten Ligarivalen 1. FC Monheim an, während Christian Krone beim unterklassigen TSV Aufderhöhe etwas kürzer treten will. Auch der erst im Winter gekommene Selim Özdemir (Teutonia St. Tönis) verlässt die TuRU ohne jeglichen Pflichtspieleinsatz. Gleiches plant wohl der Ex-Oberhausener Rinor Rhexa, den es dem Vernehmen nach ebenfalls zurück in in die Regionalliga zieht.

Trainer Francisco Carrasco zeigt Verständnis für seine ehemaligen Schützlinge. „Wenn die Jungs die Chance haben, in der Regionalliga oder wie Tim Galleski bei einem hochambitionierten Oberligisten zu spielen, sollen sie diese nutzen. Letztlich ist das doch auch eine Bestätigung unserer Arbeit“, sagt der Spanier. Er hat nun die Aufgabe, die entstandenen Lücken wieder zu füllen. Mit Johannes Kultscher (1. FC Monheim) glaubt Carrasco, eine neue Nummer eins zwischen den Pfosten gefunden zu haben. Der vom künftigen Ligarivalen SC West (steigt als Dritter der Landesliga ebenfalls in die Oberliga auf) verpflichtete Ismail Cakici soll für die nötigen Tore sorgen, die ihm Marc Paul (SC Kapellen) auflegen könnte. Für die Defensive kommen Maximilian Pohlig (Union Nettetal) und der erst 18-Jährige Ariyoh Yussuf (Cronenberger SC). Doch das wird nicht reichen, um eine Saison mit 23 Teams und 44 Ligaspielen zu bestehen. „Die kommende Spielzeit wird brutal. Alle Spieler werden da genug Einsatzzeit erhalten“, verspricht Carrasco.