Dolly Buster eröffnet ein Restaurant an der Schadowstraße

Dolly Buster eröffnet ein Restaurant an der Schadowstraße

Ex-Erotik-Star Dolly Buster eröffnet ein Restaurant an der Schadowstraße.

Düsseldorf. Die Dame bezeichnet sich selbst als unternehmerische Künstlerin. Bis 1996 hat Dolly Buster Erotikfilme gedreht, bevor sie ihre Liebe zur Kunst entdeckt hat, und auch ihr unternehmerisches Denken hat sich seitdem sehr stark ausgeprägt.

Am Mittwoch eröffnete sie an der Schadowstraße 88 ihr Restaurant unter dem Namen „Buster Pasta“. Ihr zweites, denn in Frankfurt hat sich das Konzept schon bewährt. „Wir haben fast zwei Jahre nach einer Top-Lage gesucht“, sagt Buster, „sonst wären wir schon früher nach Düsseldorf gekommen.“ Insgesamt sind in der nächsten Zeit noch acht weitere Lokale geplant.

Nachdem sie nicht mehr vor der Kamera agierte, führte sie bei einigen Filmen Regie oder die Kamera. Mit Tom Gerhardt drehte sie den Film „Voll normaaal“. Bereits als junges Mädchen träumte Dolly Buster von einer Karriere als Künstlerin. Die Kunsthochschule in Prag besuchte sie nur kurz, weil ihr der Weg mit der U-Bahn zu umständlich war. 2005 nahm sie dann Unterricht bei Armin Tölke, der an der Düsseldorfer Kunstakademie lehrte. „Ich habe dann meine eigene Technik entwickelt“, sagt die 44-Jährige, „Bilder malen, dann kaputtmachen und wieder neu zusammensetzen.“ Mit ihren Bildern hat sie Vernissagen in Kitzbühl, Wien, Düsseldorf, Hamburg und Sylt abgehalten und sich einen Ruf als Künstlerin erworben.

Am Mittwoch wurde Buster von ihrer Freundin Tanja Szewczenko begleitet. Sehr passend, denn schließlich neigt auch die ehemalige Eiskunstläuferin dazu, sich auszuziehen. Schon dreimal war sie im Playboy abgebildet.

Die Kunden waren jedenfalls am Mittwoch mit dem Essen sehr zufrieden. „Wir haben Pizza und Nudeln gegessen. Alles sehr lecker und auch gar nicht teuer“, sagten Stefanie Gräber und Agatha Wilczek. Kein Gericht auf der Karte kostet mehr als zehn Euro. Die Dolly Pizza mit Salami, Schinken, Peperoniwurst, Zwiebeln, Paprika, Oliven, Champignons und extra viel Käse gibt es für 7,90 Euro.

Mehr von Westdeutsche Zeitung