Der kleinsten Aldi Düsseldorfs eröffnet in Stockum

Eröffnung : Der kleinsten Aldi Düsseldorfs eröffnet in Stockum

Der Discounter eröffnet an der Kaiserswerther Straße am Donnerstag seine 33. Filiale in Düsseldorf. Es ist die kleinste.

Im April 2018 war erst Mal Schluss mit der Nahversorgung im Stockumer Stadtteilzentrum. Da hatte Edeka nach kurzer Zeit das Ladenlokal im ehemaligen Kaiser’s-Markt wieder geschlossen. Vor allem für Ältere wurde der Einkauf anstrengend. Sie mussten zum nächsten Lebensmittelmarkt nach Lohausen oder Golzheim fahren. Am Donnerstag, 14. März, klappt das mit der Nahversorgung an der Kaiserswerther Straße 409 nun besser: Nach sechsmonatiger Umbauzeit eröffnet Aldi hier seine 33. Filiale in Düsseldorf.

Am Mittwoch waren noch die Handwerker aktiv und Filialleiter Lukas Bläser befüllte mit seinem Team (13 Mitarbeiter) Regale. Dabei schauten immer wieder Anwohner zur Tür herein, weil sie dachten, es sei schon eröffnet. So auch Margret Weißenfeld. Sie sagt: „Die Eröffnung ist sehr wichtig für den Stadtteil, viele haben bemängelt, dass man mit der Bahn zum Einkaufen fahren musste .“

Nun ist die Ladenzeile wieder komplett belegt. Christoph Kienle, Leiter der Filalentwicklung bei Aldi, sieht die vorhandenen Geschäfte (u.a. einem Bäcker, einen Metzger und einem Obst- und Gemüseladen) „als gute Ergänzung.“ Kontakt zu den Nachbarn gibt es schon länger, denn der Umbau des Ladenlokals für den Discounter verzögerte sich. Eigentlich hatte man die Eröffnung vor Weihnachten geplant. Doch dann musste der Elektroanschluss verstärkt werden.

Nun ist alles komplett im Ladenlokal, das mit 550 Quadratmetern nur etwa halb so groß ist, wie der Durchschnitt der Aldi-Filialen. „Wir bieten hier 80 Prozent des üblichen Sortimentes von 1600 Artikeln an“, sagt Pressesprecherin Anamaria Preuss. Bei den frischen Produkten (Fisch, Fleisch, Obst- und Gemüse) sei das Sortiment zu 100 Prozent abgedeckt. Aber man werde beispielsweise nicht alle Toilettenpapier-Sorten führen. Auch die Angebote der Woche wird es in Stockum geben, aus Platzgründen dann jedoch nicht mehr die der Vorwoche. Lukas Bläser ermuntert die Kunden: „Sie können uns sagen, wenn ihnen etwas fehlt.“ Geöffnet ist die Filiale montags bis samstags von 8 bis 21 Uhr.

Das Unternehmen sieht noch Potential für einige weitere Filialen in Düsseldorf. Nummer 34 im Ingenhoven-Tal soll Anfang 2020 eingerichtet werden und für Nummer 35 an der Flingerstraße in der Altstadt ist laut Christoph Kienle der Bauantrag gestellt. Man hoffe, dort noch 2019 mit dem Umbau beginnen zu können.

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