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Aus Eifersucht: Ex-Freundin fast getötet

Aus Eifersucht: Ex-Freundin fast getötet

25-Jähriger muss sich vor dem Landgericht verantworten. Er will ein Geständnis ablegen.

Düsseldorf. Die Beziehung war in die Brüche gegangen. Doch dass sich seine Ex-Freundin in der ehemals gemeinsamen Wohnung mit einem Mann getroffen hatte, wollte ein 25-Jähriger nicht hinnehmen. Er würgte die vier Jahre jüngere Frau so heftig, dass sie das Bewusstsein verlor und stach auch noch mit einem Messer zu. Seit Montag muss der Mann sich wegen versuchtem Totschlag vor dem Landgericht verantworten.

Zusammen mit seiner Schwester war der muskelbepackte Angeklagte im Februar abends zu der ehemals gemeinsamen Wohnung gefahren. Zunächst forderte der 25-Jährige den anderen Mann auf, die Wohnung zu verlassen — was dieser auch tat. Danach eskalierte die Auseinandersetzung mit seiner Ex-Freundin. Zwischen einer und drei Minuten lang soll der Mann die 21-Jährige gewürgt haben. Nachdem sie das Bewusstsein verloren hatte, stach der Angeklagte ihr angeblich noch bein Messer in den Hals. Eine Arterie wurde dabei verletzt. Das Opfer schwebte in Lebensgefahr und musste notoperiert werden.

Zunächst machte der 25-Jährige noch keine Angaben, kündigte aber ein Geständnis an. Im Rahmen des Täter-Opfer-Ausgleichs soll die 21-Jährige eine Entschädigung bekommen.