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Konzert: „Musik ist eine universelle Sprache, die Menschen eint“

Konzert : „Musik ist eine universelle Sprache, die Menschen eint“

Die Schwestern Rebecca und Megan Lovell sind Larkin Poe – ein US-Duo, das in den vergangenen zwei Jahren mächtig durchgestartet ist. Ihr 2018 veröffentlichtes Album „Venom & Faith“ eroberte direkt die Spitze der Charts und wurde für einen Grammy nominiert.

Die US-Amerikanerinnen waren 18 Monate weltweit auf Tour und wurden von ihren Fans gefeiert. „Es war für uns eine große Freude, mit unserer Musik zu so vielen Menschen in verschiedenen Ländern Kontakt zu bekommen. Wir haben fantastische Fans, die uns überall bei den Konzerten unterstützt haben. Das ist für uns die große Erfahrung unseres Lebens“, sagt Rebecca.

Unter anderem war das Duo mit dem legendären Detroit-Rocker Bob Seger auf Tour. Die gemeinsame Erfahrung mit dem US-Superstar hat die Auftritte und die kreative Arbeit von Larkin Poe beeinflusst: „Nach der Tour mit Bob Seger haben sich unsere Konzerte verändert. Zum ersten Mal waren ganze Tourneen ausverkauft und es kamen Leute zu unseren Shows, die unsere Musik kannten und mitsangen. Dieses neue gewonnene Gemeinschaftsgefühl hat definitiv unsere Perspektive bei den Geschichten auf dem neuen Album verändert wir stellen uns andere Fragen“, berichtet Megan.

In dieser Woche gehen sie und ihre Schwester mit „Self Made Man“ an den Start, das neue Werk, das am koommenden Freitag veröffentlicht wird. Für das kommende Jahr ist wieder eine große internationale Tour geplant, die Larkin Poe am 14. März auch in die Ehrenfelder Live Music Hall führen wird. „Wir haben in Deutschland tolle Fans und freuen uns sehr, 2021 zurückzukommen und mit den Leuten gemeinsam bei den Konzerten zu feiern. Wir waren auch schon oft in Köln und haben dort verschiedene Hallen und Clubs kennengelernt. In der Stadt hatten wir immer eine schöne Zeit“, erinnert sich Megan.

Aktuell stehen die Schwestern wie viele Menschen weltweit unter dem Eindruck der Corona-Krise und der Unruhen in den USA, nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd, der die Nation spaltet: „2020 ist ein Jahr, in dem es in unserem Land sehr viele Spannungen gibt. Auch wir sprechen sehr viel über diese Themen und sind erschrocken, wie diese Menschen auseinanderbringen. Wir hoffen mit unseren Songs, Menschen wieder etwas näher zusammenzubringen und ihnen positive Perspektiven zu zeigen. Musik ist eine universelle Sprache, die Menschen vereint und die sie auch in schwierigen Zeiten unterstützt“, sagt Rebecca und Megan ergänzt: „Menschen können viele schreckliche Dinge durchmachen, unermessliche Trauer erleben und schwere Zeiten überstehen. Dennoch kann aus diesen Erfahrungen etwas Positives entstehen und gedeihen. Dieses Album spiegelt die Freude und Positivität wider, die wir selbst aus solchen Situationen gezogen haben.“

Das neue Album wurde von Larkin Poe selbst produziert und auf dem eigenen Label „Tricky-Woo“ veröffentlicht. „Unabhängig zu sein, ist uns sehr wichtig. Nur so können wir Songs schaffen, die auch wirklich authentisch sind und auf die wir stolz sein können“, erklärt Rebecca. Bei ihrer Arbeit am neuen Album ließen sich die in Atlanta geborenen und in Nashville lebenden Schwestern nicht nur von ihrer Weltreise, sondern auch vom kreativen Erbe ihres geliebten amerikanischen Südens inspirieren, in dem sie nach wie vor fest verwurzelt sind. „Musik verbindet und ermöglicht es uns allen, unsere Kreativität und unsere Menschlichkeit auszudrücken.“

Los ging es mit der Arbeit am neuen Album im Herbst 2019, als die beiden Schwestern mit vielen Inspirationen von ihren Konzertreisen nach Nashville zurückkehrten. „Der Einstehungsprozess war befreiend. Als ich mit 16 Jahren begann, erste Songs zu schreiben, war ich ganz von meiner Sichtweise erfüllt. Bei ‚Self Made Man‘ wollte ich jedoch einen Schritt zurücktreten und Geschichten von einem breiteren Blickwinkel aus erzählen. Das eröffnete uns neue Möglichkeiten. Ich kann das Wachstum in den fertigen Songs hören und es kaum erwarten, sie gemeinsam mit unseren Fans zu singen“, sagt Rebecca voller Vorfreude auf die kommende Tour, die die Lovells im kommenden Frühjahr auch nach Köln führen wird.

Weitere Infos zur Band und zur Tour gibt es online unter:

www.larkinpoe.com