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KFC vor Abstiegskampf bei Schalker Reserve

KFC vor Abstiegskampf bei Schalker Reserve

S04 steht, wo Uerdingen nicht hin will — im Keller.

Krefeld. Die Fußballer des KFC Uerdingen stehen am Samstag nach zuletzt nur einem Punkt aus drei Spielen in der Regionalliga West im Duell beim FC Schalke 04 II ein Stück weit unter Zugzwang. Zwar zeigt sich Trainer Murat Salar ob der Ausgangssituation seiner Mannschaft vor dem Spiel in Herne entspannt, trotzdem spricht der KFC-Übungsleiter von „Abstiegskampf“.

„Wir haben den Blick nach unten nicht vernachlässigt, auch als viele uns oben dran gesehen haben“, sagt Salar. Dass der Akku seines Teams nach 17 kräftezehrenden Partien allmählich leer sei, bestreitet Salar. „Unser Akku ist nicht leer, wir wollen gegen Schalke wie in jedem Spiel drei Punkte holen“, so Salar.

Wie wichtig drei Punkte wären, zeigt ein Blick auf die Tabelle. Das Team von Jürgen Luginger liegt mit 13 Punkten auf dem drittletzten Tabellenplatz. Der KFC rangiert mit 25 Zählern auf Rang zehn der Tabelle. Im Hinspiel sahen die Fans eine mitreißende Partie, die aber am Ende für den KFC nur mit einem Punkt belohnt wurde.

Salar erwartet auch zum Auftakt der Rückrunde einen offenen Schlagabtausch. „Wir müssen die Fehler aus den vergangenen Partien abstellen und konzentrierter zu Werke gehen“, lautet die Devise des Cheftrainers. Wer am Samstag in der KFC-Startelf stehen wird, war gestern noch nicht abzusehen.

Definitiv verzichten muss Salar neben den Langzeitverletzten Moses Lamidi, Tim Rubink, Gökhan Aktas, Athanasios Mentizis und Robin Udegbe auch auf Patrick Ellguth, Tim Knetsch, Sebastian Hirsch, Nico Buckmaier und El Houcine Bougjdi. Einzig Assimiou Touré meldete sich unter der Woche wieder fit. „Die personelle Situation darf und wird keine Ausrede für uns sein“, so Salar. Wer von den Ersatzspielern, von denen in der Vorwoche bei Fortuna Düsseldorf II kein einziger eingewechselt worden war, am Samstag auf dem Platz stehen wird, ist ungewiss. hoss