Das gibt es auch: Kündigung wegen Lohnlücke

Das gibt es auch: Kündigung wegen Lohnlücke

Nach dem Vorwurf von ungleicher Bezahlung von Männern und Frauen will Großbritanniens Gleichstellungsbehörde die BBC befragen. Die bisherige BBC-Bürochefin in China, Carrie Gracie, hatte mit Verweis auf die „verschwiegene und illegale Bezahlungskultur“ in der Sendeanstalt ihren Job gekündigt.

Die britische öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt soll nun zu ihren Gehaltsrichtlinien und zum konkreten Fall Auskunft geben. Gracie hatte in einem offenen Brief kritisiert, dass Männer in gleichen Positionen mindestens 50 Prozent mehr Lohn bekämen. Sie forderte die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt auf, „das Problem einzugestehen, sich dafür zu entschuldigen und eine gleichwertige, faire und transparente Vergütungsstruktur zu schaffen.“ Der Kommission seien „die Äußerungen von Carrie Gracie über unrechtmäßige Lohndiskriminierung bei der BBC bekannt“, erklärte die Behörde.

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