WZ-Leser denken sich 700 Theater-Namen aus

WZ-Leser denken sich 700 Theater-Namen aus

Das Interesse ist groß: Wie wird die neue Bühne heißen? Kommende Woche tagt die Jury.

Wuppertal. Wie wird die neue Spielstätte der Wuppertaler Bühnen heißen? So viel ist sicher: Es wird spannend. Denn die Entscheidung naht: In der kommenden Woche tagt die achtköpfige Findungskommission, die zuvor erst einmal ihre Hausaufgaben machen muss.

Mehr als 700 verschiedene Namensvorschläge haben die WZ-Redaktion in den vergangenen Wochen erreicht — nun werden sie gesichtet, sortiert und intensiv geprüft. Die Ideen reichen von A wie Ab-Klatsch bis Z wie Zwergentheater.

„Wuppertaler Musenbühne“ schlägt beispielsweise Heike Libertus-Kauffer vor. Freia Engelhardt-Schwaferts plädiert für ein Ewald-Balser-Haus: „Ewald Balser, einer der besten deutschsprachigen Schauspieler seiner Zeit wurde am 1898 in Elberfeld geboren. Er verkörperte in einem — damals noch schwarzweißen — Film Professor Ferdinand Sauerbruch.“

Andreas Boonekamp führt gleich mehrere Varianten auf einmal ins Feld: KulTal (Kultur in Wuppertal), Engels-Spiel, Tal-Stück, Wupper-Bühne, Wupper-Kult und Wupper-Bretter.

Detlef Starck hat sich neben anderem auch „Pina.tom.else“ ausgedacht: „Der Name ist eine Entlehnung an die im Kulturbereich vielleicht bedeutendsten Wuppertaler: Pina Bausch, Tom Tykwer und Else Lasker-Schüler. Tom Tykwer ist zwar weniger für das Theater und mehr als Filmregisseur aktiv, aber für Wuppertal als Botschafter weltweit bedeutsam. Und vielleicht wird er auch mal in dem dann nach ihm mitbenannten Theater als Regisseur arbeiten.“

Mehr von Westdeutsche Zeitung