Wuppertaler bauen eine Schwebebahn-Schaukel

Erfindung : Schüler bauen Schwebebahn-Schaukel

Die Wuppertaler Stadtwerke halfen bei der Umsetzung des Projekts für das WDG.

. Drei Schüler des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums hatten die Idee, die Wuppertaler Stadtwerke halfen bei der Umsetzung: Am Donnerstag wurden die fertigen „Schwebebahnschaukeln“ in den frisch renovierten Räumen der Elberfelder Schule übergeben.

Besonders groß war die Freude bei den drei Erfindern. Lilly Lückerath, Jannek Weber und Anton Seyfried hatten den Prototyp der Schaukel aus Wellpappe gefertigt und waren auch in den Entstehungsprozess der „echten“ Möbel in der WSW-Schreinerei eingebunden.

Während der Komplett-Sanierung des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium (WDG) konnten die Schülerinnen und Schüler an der Umgestaltung ihrer Schule mitwirken. Rund 50 Schüler der Jahrgangstufen fünf bis zwölf nahmen an einem Möbelbauseminar unter Leitung des Schweizer Architekten und Schulentwicklers Andreas Hammon teil. Die Aufgabe bestand darin, ein Möbelstück zu entwerfen, um sich zum Lernen zurückziehen zu können. Das Dreier-Team entwickelte dafür ein Sitzmöbel, das einem Schwebebahnwaggon im Querschnitt ähnelt: die Schwebebahnschaukel.

Schwebebahn-Schaukel soll Rückzugsort zum Lernen sein

„Wir brauchen abseits des Klassenraums einen Ort, an dem wir auch mal ungestört lernen können“, sagt Jannek Weber. „Gleichzeitig sollte es aber auch beweglich sein“, fügt seine Mitschülerin Lilly Lückerath an. „Lernen und Bewegung gehört beim WDG einfach zusammen, wie Wuppertal und die Schwebebahn“, bringt es der Dritte im Bunde, Anton Seyfried, auf den Punkt.

Nach dem Entwurf der Schüler entstanden in der Schreinerei bei den Stadtwerken vier solide Schaukelmöbel, die nun ihren Platz auf den Fluren des WDG finden und dort allen Schülerinnen und Schülern zur Verfügung stehen, zum Lernen, Schaukeln und Entspannen.

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