Ob die Feuerwehr auf das Bayer-Gelände ziehen kann, steht vor 2020 nicht fest.

Feuerwehr : Verlegung der Wache Sonnborn ist ungewiss

Ob die Feuerwehr auf das Bayer-Gelände ziehen kann, steht vor 2020 nicht fest.

.Weiterhin unklar bleibt der Zeitplan für die Verlegung des Standortes der Freiwilligen Feuerwehr Sonnborn. Wie berichtet sollten die Retter eigentlich im Bereich der Bayer-Sicherheitszentrale eine neue Heimat finden. Die Planungen stocken aber aufgrund der Umstrukturierungsmaßnahmen im Unternehmen. Mittlerweile ist sogar offen, ob der Wechsel vom jetzigen Standort am Rutenbecker Weg überhaupt erfolgen kann.

Feuerwehr hofft auf
positive Synergie-Effekte

„Wir haben diesbezüglich noch Hoffnung“, sagt der Wuppertaler Feuerwehr-Chef Ulrich Zander. Bayer habe aber signalisiert, dass es konkrete Überlegungen nicht vor 2020 geben könne. „Wir werden dann wieder ins Gespräch kommen“, so Zander. Die Verlegung an die Grenzen des Firmenareals sollte positive Synergie-Effekte mit dem dort ebenfalls geplanten Standort der Berufsfeuerwehr erzeugen. Angedacht war auch der Neubau einer Wagenhalle. Falls diese Pläne nicht realisiert werden können, soll die jetzige Sonnborner Wache grundsaniert werden. „Es gibt für uns keinen Zeitdruck“, sagt Ulrich Zander.

Die Situation am Rutenbecker Weg sei zufriedenstellend. Das bestätigt auch der Sonnborner Löschzugführer Michael Heukelbach. „Wir fühlen uns hier wohl und können unsere Aufgaben gut erfüllen“, berichtet er. Heukelbach rechnet damit, dass ein möglicher Wechsel zum Bayer Gelände noch mehrere Jahre dauern werde. Damit würde der langen Tradition der Freiwillige Feuerwehr Sonnborn ein weiteres Kapitel hinzugefügt. Sie besteht seit fast 130 Jahren.

Auch bei den anderen Wachen
im Westen gibt es Umzugspläne

Derzeit sind 20 Mitglieder aktiv. Angeschlossen ist eine 17-köpfige Jugendfeuerwehr, die sich immer über Nachwuchs freut. Derweil gibt es auch bei den anderen Wachen im Wuppertaler Westen Umzugspläne. Konkret gilt das für die Freiwillige Feuerwehr Dornap, die zum Wiedener Kreuz verlegt werden soll. Der entsprechende Bauantrag läuft bereits. Bei den Vohwinkeler Brandschützern ist ähnlich wie in Sonnborn Geduld gefragt.

Anders als ihre Kollegen sind die Retter im Stadtteil aber schon lange unglücklich mit ihrem Standort im obersten Stock des Rathauses an der Rubensstraße. Allein der Weg zur Fahrzeughalle führt über vier lange Treppenabsätze. Das Geld für die Umzugsplanungen wurde bereits in den Haushalt eingestellt. Eine Realisierung dürfte aber noch mehrere Jahre dauern.

Bereits umgesetzt ist die Sanierung der Rettungswache West an der Buchenhofener Straße. Sie wurde übergangsweise von Sonnborn an die untere Gräfrather Straße verlegt. Die notwendigen Arbeiten an den Grundleitungen sind seit Ende des vergangenen Jahres abgeschlossen.

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