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Hobbysänger unterstützen sich gegenseitig

Hobbysänger unterstützen sich gegenseitig

Hand Küblbeck lud zu einer Singwoche ein, weil der Laurentius-Chor derzeit nicht probt.

Elberfeld. Weil der Laurentius-Chor in den Sommerferien eine probenfreie Zeit hat, aber vielleicht nicht alle in diesen Wochen aufs Singen verzichten möchten, lädt Seelsorgebereichsmusiker Hans Küblbeck interessierte Hobby-Sängerinnen und -Sänger zu einer Sing-Woche ein.

Ziel ist es, in den für dieses Projekt angesetzten fünf Probeabenden, den Festgottesdienst zu Ehren des Heiligen St. Laurentius, am Donnerstag, 10. August um 19 Uhr in der Basilika musikalisch mitzugestalten.

Kantor Küblbeck hat dafür die Messe in G-Dur von Franz Schubert ausgesucht. Und zur ersten Probe am Dienstagabend im Breuer-Saal an der Auer Schulstraße kamen rund 30 sangesfreudige Frauen und Männer. „Das ist eine gute Besetzung, das wird klappen“, freute sich der Chorleiter, dass sich für die doch recht anspruchsvolle Schubert-Komposition so viele Interessierte eingefunden hatten. Die Messe dauert rund 20 Minuten, deshalb würde sie gut in den Gottesdienst mit Eucharistiefeier passen. „Eventuell lassen wir auch noch etwas davon weg. Das muss man dann mal sehen“, hält sich der Kantor diese Option noch offen.

Aufnahmebedingungen für die Singwoche, sie löst die frühere Chorwoche ab, gibt es nicht. Die Freude am Gesang reicht dafür aus. Einige hätten die bekannte Schubert-Messe wohl schon in einem anderen Chor gesungen, andere würden sich „dran hängen“. „Bei so einem Projekt unterstützt man sich gegenseitig. Das passt dann nachher schon“, ist sich Küblbeck sicher.

Am ersten Probeabend ging es zunächst einmal ums Einsingen, um Ton- und Atemübungen. „Das ist wie beim Sport. Da hüpft man auch nicht gleich über die höchsten Hürden“, sagt eine der Sängerinnen lachend, während sich der Chor um das Klavier positionierte. Der Chorleiter schlägt die Töne an, lässt die Tonleiter - unterstützt von den entsprechenden Handbewegungen singen - und sagt dann mit einem Schmunzeln: „Da geht noch mehr.“ Und der Chor lässt sich nicht lange bitten, bevor dann in der zweiten Stunde die ersten Stücke der Messe gemeinsam gesungen werden.