Zweitliga-Handball: TVB Wuppertal beendet in Bremen seine Sieglosserie

Handball : TVB beendet in Bremen seine Sieglosserie

Wuppertaler Zweitliga-Handballerinnen gewinnen beim Vorletzten klar mit 31:24.

War das der von allen erhoffte Befreiungsschlag? Mit einem 31:24 (13:10)-Sieg beim SV Werder Bremen beendeten die Zweitliga-Handballerinnen des TVB Wuppertal ihre Durststrecke und bejubelten nach drei Niederlagen endlich wieder zwei Punkte.

Allerdings mussten die mitgereisten TVB-Fans zunächst befürchten, dass die Wuppertaler Handballgirls beim Tabellenvorletzten wieder unter die Räder kommen würden. Ohne die kurzfristig ausgefallene Hannah Kamp und die privat verhinderte Silvia Szücs startete der TVB mit einem 0:3 und zwang Trainerin Dagmara Kowalska früh zu einer Auszeit. Die zeigte offensichtlich Wirkung. Die Partie versprach jetzt das, was man bei zwei Teams der unteren Tabellenregion erwarten muss: Unbedingten Kampfeswillen und bedingungsloses Engagement. Trotz der ganz schwierigen Vorbereitungswoche schafften es Michelle Stefes und ihre Nebenleute, sich zu fokussieren.

Ein fast perfektes Spiel lieferte Dana Centini ab. Sowohl mit ihren Paraden als auch mit langen Bällen, mit denen sie immer wieder schnelle Gegenstöße einleitete, war die Torhüterin eine der großen Stützen. „Dana muss man besonders hervorheben. Aber heute  hat sich die ganze Mannschaft so reingehängt, dass es mich sehr zufriedenstellt“, sprach Kowalska von einer geschlossenen Teamleistung. So lagen die Gäste bereits zur Halbzeit mit drei Treffern vorn.

Die Führung schien am Nervenkostüm beider Teams Wirkung zu hinterlassen. Werder kam nicht mehr in die Partie, der TVB spielte befreit auf und hatte die Partie mit dem Treffer von Katharina Hufschmidt zum 25:18 (50.) endgültig entschieden. Dieser Vorsprung sollte auch nicht mehr in Gefahr geraten,  was eine tolle Grundlage für die anschließende Weihnachtsfeier in der Hansestadt war.

Mit Ramona Bratzke stand Kowalska eine zusätzliche Spielerin zur Verfügung, die den TVB zumindest bis Jahresende unterstützen soll. Als „Mona“ Butzen ist die junge Mutter in Wuppertal keine Unbekannte und zeigte in den zehn Einsatzminuten, dass sie der Mannschaft gut helfen könnte. Die eigenen Fans werden die 32-jährige am kommenden Samstag beim Spiel gegen Füchse Berlin erstmals beobachten können e.ö.

TVB: Centini, Krückemeier – Michaelidis, Fabisch (4), Ruthenbeck (10/4), Hufschmidt (4), Bruggemann (3), Stefes (5), Bratzke, Tomlik (2, Knippert (4/2), Havel (3)

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