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WSV-Trainer: Kastrati ist jetzt reif für einTor

WSV-Trainer: Kastrati ist jetzt reif für einTor

Der WSV tritt am Samstag (14 Uhr) beim spielstarken Tabellennachbarn FSV Mainz 05 II an.

Wuppertal. Die 1:3-Niederlage gegen Eintracht Trier fuchste WSV-Trainer Michael Dämgen auch am Donnerstag noch. „Ich hatte eigentlich mit einem Sieg gerechnet und dann wären wir in der Tabelle weiter geklettert. So aber stehen wir in Mainz wieder unter Druck.“

Der WSV-Tross spart sich erneut die Übernachtung und reist am Spieltag, sprich am Samstagmorgen, in die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt. „Mainz verfügt über eine gute Mannschaft. Den jungen Spielern müssen wir mit Kampf den Schneid abkaufen und unsere Chancen verwerten“, sagt Dämgen.

Apropos Chancenverwertung: Bei der steht besonders Stürmer Bekim Kastrati im Mittelpunkt. Denn auch in der Rückrunde hat der ehemalige Bundesliga-Spieler trotz guter Chancen bisher nur ein Tor erzielt. Zwei mickrige Törchen stehen nun insgesamt auf seiner Habenseite. Ihren Unmut darüber taten auch die Tribünenzuschauer am Dienstagabend kund. Kastrati soll dies mit einer abfälligen Handbewegung kommentiert haben. Er dementiert das. „Ich habe mich nur gewehrt, weil mir ein Zuschauer vorgeworfen hat, ich würde nicht laufen. Jeder sieht, dass ich alles probiere. Aber das Thema ist für mich auch erledigt“, sagt Kastrati. „Er ist reif“, sagt Dämgen, meint damit aber nicht etwa eine interne Strafe für den Torjäger, sondern glaubt, dass er bald wieder trifft.

Gute Chancen, wieder einmal in der Startelf zu sein, hat Silvio Pagano. „Er hat seine Qualität abgerufen und am Dienstag mit seinem Tor das Team in Schlagweite gebracht“, sagt Dämgen, der auch zur Zukunft des WSV eine Meinung hat. „Es wäre schon wichtig, wenn der Verein bald sagt, wie es weitergeht. Schließlich ist der WSV kein kleiner Verein und auch schon aus der Tradition heraus verpflichtet, sich da zu positionieren, wo er hingehört. Und das sind für mich zwei Klassen höher. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen, deshalb muss eine längerfristige Perspektive da sein. Erfolg ist planbar.“