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Niederrheinpokal: Auch Ronsdorf gelingt die Überraschung

Niederrheinpokal: Auch Ronsdorf gelingt die Überraschung

Gegen Oberligist Rhede setzt sich der Landesligist mit 1:0 durch.

Wuppertal. Mit einer Überraschung endete die zweite Runde des Niederrheinpokals, in der Wuppertals Landesligist TSV Ronsdorf den klassenhöheren VfL Rehde mit 1:0 (0:0) bezwang.

Zwar musste das Team von Javier Garcia Dinis im Vergleich zur Partie gegen den WSV aufgrund eines Tages der offenen Tür in Rhede umgestellt werden, doch dass einige Stammspieler fehlten, war nur eine schwache Erklärung. Über 90 Minuten ließen die Gäste Kaltschnäuzigkeit vermissen.

Ganz anders die „Zebras“, die mit viel Herz und Einsatz jeden Zentimeter des Platzes an der Parkstraße beackerten und bereits in der Anfangsphase das couragiertere Spiel zeigten. Der bärenstarke Dominik Krane (2.) und Jan Schwedler mit einem fulminanten Drehschuss setzten die ersten Duftmarken.

Mitte der ersten Hälfte hätten die Gäste allerdings in Führung gehen müssen, doch sowohl der ansonsten laufstarke Simon Lechtenberg, der freistehend aus 13 Metern nur den Pfosten traf, als auch Frederik Arnold-Hallbauer, dessen Volleyschuss über das Aluminium strich, „vergeigten“ (24.). Auch Yannik Schwanekamp, glänzend vom auffälligen Roy Nijman in Szene gesetzt, vergab (26.). Damit war die Sturm- und Drangphase der Gäste vorbei und der TSV steigerte sich.

Neben den Abwehrstrategen Nico Sudano, Kai Kleinschmidt, Marvin Merchel und Manuel Fischer, die zweikampfstark und konzentriert zu Werke gingen, setzten Lars Heuwold und Krane immer wieder Nadelstiche in der Offensive. Als Krane in der 55. Minute Schwedler im Strafraum bediente, wusste sich der eingewechselte Christopher Refke nur durch ein Foulspiel zu helfen. Heuwold verwandelte sicher zum 1:0.

Danach konnte sich TSV-Keeper Julian Wasserfuhr mehrfach auszeichnen, als er die Gegenangriffe des VfL Rhede mit guten Paraden und cleverem Stellungsspiel entschärfte. Dank einer großartigen Teamleistung brachte der TSV den Vorsprung über die Zeit. TSV: Wasserfuhr, Kleinschmidt, Sudano, Merchel, Fischer, Plate, Schättler, Beckmann, Schwedler (76. Wolters), Krane (70. Lange), Heuwold (90. Reuter).