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Lob für Robin Braun, wieder Gelb für die WSV-Bank

Wuppertaler Fußball-Geflüster : Lob für Robin Braun, wieder Gelb für die WSV-Bank

Schützenfest an der Widukindstraße, Tormagerkost dagenen bei Ronsdorf und Sonnborn.

Souveräne Leistung vor 25 000 Zuschauern im Max-Morlock-Stadion zu Nürnberg - das bescheinigte ein ZDF-Kommentator Wuppertals Top-Schiedsrichter Robin Braun.  Die Partie des  1. FC Nürnberg gegen Hansa Rostock war für den 25-Jährigen in seiner ersten Zweitliga-Saison als Hauptschiedsrichter bereits die zweite, die er leiten durfte. Das erste war am vierten Spieltag Hannover gegen Heidenheim gewesen, ebenfalls in einem großen Stadion und mit einem 1:0 für die Heimmannschaft. In Nürnberg verteilte er am Freitag vier Gelbe Karten, ließ vier Minuten nachspielen und hatte die Partie im Griff. So empfahl er sich  für weitere „Chef“-Einsätze.

Mit den Schiedsrichtern sammelt der Wuppertaler SV derzeit besondere Erfahrungen. Fast kein Spiel vergeht, in dem nicht ein Offizieller des WSV auf der Bank eine Verwarnung bekommt, weil er aus Sicht des Gespanns zu lautstark kommentiert hat. Diesmal traf es den Sportlichen Leiter Stephan Küsters, der nach einer Aktion gegen Kevin Hagemann im Strafraum Elfmeter forderte. „Unsere gesamte Bank ist aufgesprungen, aber mir hat er Gelb gezeigt“, sagte Küsters nachher und berichtete vom regen Kontakt via Headset zwischen Schieds- und Linienrichter während der gesamten Spielzeit. Übrigens sprach Hombergs Trainer Sunay Acar nachher ebenfalls von einem klaren Elfmeter in dieser Szene.

Schützenfest in der Kreisliga B-Gruppe, wo Viktoria Rott mit viel Klasse den Aufstieg anpeilt. Beim 17:1 gegen Heckinghausens Zweite trafen Florim Zeciri siebenmal und Mirza Mujkanovic viermal. Dafür hielt sich anschließend die Erste der Heckinghauser mit einem 8:4-Kantersieg gegen BV 84 Azadi schadlos, 30 Tore also binnen 180 Fußballminuten an der Widukindstraße.

Tormagerkost bot dagegen Bezirksligist TSV Ronsdorf gegen Schlusslicht SC Frintrop. Beim 0:0  ließen die Zebras einiges an Chancen liegen und büßten die Tabellenführung ein. Eine halbe Stunde in Überzahl, verschossen die Ronsorfer auch noch einen Strafstoß.  Chancenwucher und ein verschossener Elfmeter führten am Freitagabend auch zur 0:1-Niederlage des SC Sonnborn. Jubel dagegen neben dem neuen Tabellenzweiten SV Bayer auch beim vierten Wuppertaler Bezirksligisten SSV Germania, der durch Tore von Davide Leikauf und Jannick Weitzel gegen Werden-Heidhausen mit 2:0 gewann und nun Sechster ist. In der Kreisliga A, behielten Grün-Weiß und Beyenburg ihre weiße Weste, Beyenburg hat sogar in drei Spielen noch kein Gegentor kassiert.