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Kristof Stößel informiert über seine aktuellen Stücke und Shows und hofft auf Wiederöffnung seiner Komödie.

Stößels Komödie : „Love is in the air“ zum Valentinstag

Der Theatermacher informiert über seine aktuellen Stücke und Shows und hofft auf Wiederöffnung seiner Komödie.

Auch wenn Stößels Komödie wegen der Coronakrise nun schon seit Monaten geschlossen ist, arbeitet der Theatermacher weiter an der Zukunft der Spielstätte - inklusive Valentinsangebot einerseits und möglichem Umzug (wir berichteten) andererseits. Die Spielpläne bis Januar 2023 für seine Komödie am Karlsplatz in Wuppertal und sein KaBARett FLiN in Düsseldorf stehen „und wir haben wieder schöne unterhaltsame Stücke und Künstler für unsere Zuschauer gefunden“, so Kristof Stößel. Das Ziel: In beiden Häusern soll ab September wieder gespielt werden. Und das vor ausreichend Publikum. „Mit vier Meter Abstand zur Bühne und 1,5 Meter Abstand zwischen den Haushalten“ und in der Folge maximal 30 Zuschauern in Wuppertal und zwölf in Düsseldorf rechne es sich nicht: Da bedeute „eine weitere Schließung das kleinere Minus. Es sei denn, wir würden die Eintrittspreise verdreifachen“, so Stößel.

Aktuell gibt es den Podcast FKK - Fabiennes köstliche Klönstunde mit Fabienne van Straten (alias Kristof Stößel). Hier trifft die beliebte Niederländerin auf spannende Gäste aus Kultur, Politik, Unterhaltung, Wirtschaft, Sport und Musik und plaudert über das Leben. Zwei Folgen, etwa mit Manfred Todtenhausen (FDP) sind schon online. Ein Theaterpodcast soll Mitte Februar folgen. Zum Valentinstag am Sonntag wird außerdem die neue Online-Show „Love is in the air“ präsentiert. Auftakt für weitere Onlineshows.

Die Krimikomödie „Fünf Frauen und ein Mord“ will Stößel aufführen, sobald die Gastronomie wieder öffnen und er im Restaurant Scarpati spielen darf. Weitere Restaurants im Umkreis sind ihm willkommen. Für den Sommer plant er ein open-air-Sommertheater - wenn die Auflagen das zulassen und passende Locations gefunden werden. „Das Stück spielt in einem Tennisclub und so überlegen wir, ob wir das Stück nicht einfach in die Tennisclubs unserer Stadt bringen.“ Ideen und Anregungen für Räumlichkeiten/Spielstätten erwünscht.

Ob das Theater am Karlsplatz dauerhaft bleiben kann, hänge von der Dauer des Lockdowns ab, so Stößel und schließt einen Umzug in eine kostengünstigere Location nicht aus: „Wir müssen auf die neuen Umstände kurzfristig reagieren aber das haben wir in den letzten zwölf Monaten gelernt.“ red

kstheater.de