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Fahrradparken am Hauptbahnhof: an der Umsetzung hapert's

Meinung : An der Umsetzung hapert’s

Man stelle sich vor, man müsste sich bei der Einfahrt mit dem Auto in ein Parkhaus erst registrieren und dann per Paypal oder Kreditkarte bezahlen. So richtig begeistert wären die meisten Interessenten nicht. Und wahrscheinlich wäre der Aufschrei groß. Oder das Parkhaus leer. Warum soll das bei Radfahrern anders sein?

Man stelle sich vor, man müsste sich bei der Einfahrt mit dem Auto in ein Parkhaus erst registrieren und dann per Paypal oder Kreditkarte bezahlen. So richtig begeistert wären die meisten Interessenten nicht. Und wahrscheinlich wäre der Aufschrei groß. Oder das Parkhaus leer. Was nachvollziehbar ist.

Dass die Bügel im Parkhaus am Hauptbahnhof wohl nicht so häufig genutzt werden, könnte auch daran liegen – mal angesehen von der schlechten Radverbindung zum Döppersberg, die seit Jahren bemängelt wird. Ein großer Anreiz für den Nicht-E-Radfahrer, spontan in dem Parkhaus zu parken, ist mit dem System jedenfalls nicht gegeben.

Warum kann man als Radfahrer nicht auf ein System wie Autofahrer zugreifen? Jeder kommt rein, jeder kann bar zahlen. Es ist ja nicht schlecht, Zusatzoptionen wie Paypal anzubieten – aber doch nicht nur. Angebote müssen kundenfreundlich sein. Wenn schon das Parken mit dem Rad komplizierter ist als mit dem Auto, steigt doch keiner um.