Sprockhövel: Viel Andrang an der Pausenstation Bossel

Sprockhövel : Viel Andrang an der Pausenstation Bossel

Zahlreiche Vatertagstouren machten an Christi Himmelfahrt in Sprockhövel Halt.

Die Vatertagsaktion, die der Stadtmarketing- und Verkehrsverein für Sprockhövel (SVS) an der Pausenstation Bossel auf die Beine gestellt hat, war ein voller Erfolg.

„Es sind noch nicht so viele da, aber ich denke einige zögern noch wegen der Wettervorhersage. Wenn die Menschen sehen, dass es nicht regnet, kommen die noch“, prophezeite Michael Ibing, Vorsitzende des SVS gut zwei Stunden nach dem Start. Da waren zwar mit gut 50 Besuchern noch nicht ganz so viele Gäste da, doch diese hatten offensichtlich viel Spaß.

Für die gute Stimmung auf dem an der Fahrradtrasse gelegenen Grün sorgten „Luckyman Johnson“ und Tom Frost von der Country-Band „Tom Frost Two“. Mit bekannten Liedern wie „Ring of Fire“ und „Oh Susannah“ ließen sie manch einen beim Schunkeln auch in Erinnerungen schwelgen.

Sie kamen durch Zufall und blieben direkt an der Trasse

„Wir sind hier durch Zufall vorbeigekommen, haben hier aber einen guten Ort gefunden, um zu bleiben“, sagte Mark Rickert, der sich mit seinen Nachbarn aus Wülfrath von Wuppertal aus auf Vatertagstour gemacht hatte. „Die Musik ist gut. Hier gibt es was zu essen und zu trinken und die Menschen sind gut drauf. Hier könnten wir uns länger aufhalten“, unterstrich Lukas Schröder, dass die Gruppe damit ihr Ziel erreicht hatte. Schließlich könne man hier den fast leeren Bollerwagen wieder mit Getränken für den Rückweg auffüllen, argumentierte er für das gutgelaunte Sextett.

Der Aufenthalt auf der Trasse war dagegen kein Zufall für den Mountain-Bike-Club Bochum, in dem auch Sprockhöveler dabei sind. „Wir wissen, dass es hier gemütlich und schön ist. Deshalb ist es seit zwei Jahren wieder Teil unserer Route“, sagten Sven Stritzke, Rainer Möller, Nicole Bergmann, Andreas Wodausch und Michael Held unisono.

Neben den Gästen von außerhalb ließen es sich auch lokale Bekannte aus der städtischen Verwaltung und Gesellschaft nicht nehmen, das SVS-Event zu besuchen. So vertraten Bürgermeister Ulli Winkelmann, Jugendamts-Chefin Evelyn Müller und ZGS-Chef Ralph Holtze, der bei einigen Liedern mit seinem Enkel Luca auf dem Arm einen Tanz nach dem anderen ablieferte, die Verwaltung.

Die jüngeren Gäste tobten sich auf der Hüpfburg aus und verspührten zu keinem Zeitpunkt Langeweile. Nach der Livemusik übernahm DJ Mike Shean das musikalische Geschehen. Seine Auswahl kam bei den Besuchern so gut an, dass Michael Ibing die Stimmung nicht abebben lassen wollte und die Veranstaltung bis 18 Uhr verlängerte. „Wenn man sieht, dass die Leute die Musik genießen und dazu tanzen, dann wissen wir, dass es angenommen wird und die Arbeit sich gelohnt hat“, zeigte sich Ibing, der mit seiner Prognose über die steigenden Besucherzahlen Recht behielt, mit dem Event zufrieden.

Mehr von Westdeutsche Zeitung