Vier Frauen lieben Grevenbroich

Vier Frauen lieben Grevenbroich

In der Schlossstadt dreht RTL die neue Serie „Freundinnen“ . Zu sehen ist sie täglich ab 27. August.

Grevenbroich. Horst Schlämmer küsste Grevenbroich quasi wach. Jetzt sind es vier Freundinnen, die die Stadt nachhaltig in der Fernsehlandschaft verankern wollen: Shirin Soraya, Franziska Arndt, Katrin Höft und Sarah Schalow spielen in der Daily Soap „Freundinnen — Jetzt erst recht“ ein Quartett, das mit „Hirn, Herz und Humor“ dem Leben in all seinen Facetten begegnet. Gedreht wird dafür seit Jahresbeginn nicht nur in der Stadt,„in der Serie ist Grevenbroich auch unser Zuhause“, erzählt Shirin Soraya begeistert. „Ein niedliches, kleines Nest, so wie ich es liebe“, ergänzt Vanessa Mai, bekennende Backnangerin (Baden-Württemberg).

Die Sängerin, Ex-„Wolkenfrei“-Frontfrau und Schwiegertochter von Schlagerikone Andrea Berg singt den Titelsong zur Serie: „Das Lied entstand, nachdem wir Ausschnitte von ‚Freundinnen’ gesehen haben. Themen wie Zusammenhalt, Stärke und Freundschaft kommen mega an“, bilanziert der Star erste Resonanzen.

Der Clou: Vanessa Mai tritt in einer Gastrolle in „Freundinnen“ auf. Wie das ausschauen wird, das ist allerdings noch ein wohl gehütetes Geheimnis. „Ich freue mich total darauf“, erzählt die 26-Jährige. „Immer offen für solche Sachen“ sei sie, auch wenn sie nicht wisse, ob sie schauspielern könne. Aber was sie macht, das mache sie richtig. Wenngleich die Sängerin nach einer dramatischen Rückenverletzung („Mir geht es wieder gut. Den Warnschuss nehme ich ernst, ich sehe jetzt viele Dinge anders“) künftig besser auf sich acht geben will. Als „echtes Serienkind“ freut sich Mai auf die Seifenoper, die ab Montag, 27. August, täglich um 17 Uhr in Leben, Leid und Lust der neuen Serienheldinnen mitnimmt.

Foto: ati/gt (2)/von

Ein bisschen sieht das Quartett sich wie die prominenten Freundinnen aus dem Quotenhit „Sex and the City“. „Allerdings sind wir viel bodenständiger und viel näher dran an den Leuten“, meint Katrin Höft. Sie spielt die laut Eigenbeschreibung „ehrgeizige, direkte und liebevolle“ Heike. Zusammen mit Tina („Chaotisch, direkt und mit großem Herzen“, wie Darstellerin Franziska Arndt über ihre Rolle sagt), Nadine („Sie ist romantisch, optimistisch und verliebt in das Leben“, charakterisiert Sarah Schalow) und der „temperamentvollen, herzlichen und organisierten“ Kaya, die Shirin Soraya darstellt, sind sie ein unzertrennliches Kleeblatt.

Mal lustig, mal ernsthaft und immer mit einer satten Portion Selbstironie erzählen sie sich, was Busenfreundinnen eben so zu erzählen haben. Als Kulisse für viele Filmszenen diente dabei das Bistro „Dolce Vita“, ebenso in der Einkaufspassage an der Kölner Straße entstanden wie das Pflegestudio „Fingerspitzengefühl“. Eine Pommes-Bude als weiterer Treffpunkt entstand für die Dreharbeiten hinter der Coens-Galerie, darüber hinaus werden weitere Plätze und Straßenzüge als Filmkulisse im Fernsehen auftauchen.

Auch privat sind die Frauen, die einander erst durch die Dreharbeiten in der Schlossstadt kennen und schätzen lernten, „inzwischen echt gut miteinander befreundet“, wie sie einstimmig bekennen. „Meine eigenen besten Freundinnen kann ich durch meinen Beruf ja nicht täglich sehen“, erzählt Wahl-Berlinerin Shirin Soraya. Wahre Freundschaft zeichne sich aber eben genau dadurch aus: „Sobald man einander wieder sieht, ist man sich nicht fremd und es ist, als sei keine Zeit vergangen“, sagt die Schauspielerin.

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