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Kreis schließt sich mit Nachbarn zusammen

Kreis schließt sich mit Nachbarn zusammen

Der Rhein-Kreis Neuss, Düsseldorf und der Kreis Mettmann haben am Mittwoch eine regionale Arbeitsgemeinschaft gegründet.

Rhein-Kreis Neuss. Unter der Maßgabe, die Zusammenarbeit zu verstärken, unterzeichneten der Rhein-Kreis Neuss, die Stadt Düsseldorf und der Kreis Mettmann am Mittwoch im Düsseldorfer Rheinturm eine Vereinbarung.

Zur Vorbereitung kommunalpolitischer Entscheidungen im Rat und in den Kreistagen sollen künftig effektive Abstimmungsgremien und Arbeitskreise mit Experten aus Verwaltung und Politik gebildet werden. Die WZ sprach mit Landrat Hans-Jürgen Petrauschke über die neue Kooperation.

WZ: Seit Jahrzehnten wird über eine engere Zusammenarbeit gesprochen, nun haben der Rhein-Kreis Neuss, Düsseldorf und der Kreis Mettmann einen so genannten Letter of intent unterschrieben. Was versprechen Sie sich von dieser Absichtserklärung?

Petrauschke: Dass die wichtigen Themen der Zukunft regelmäßig besprochen und strukturierter bearbeitet werden.

WZ: Welche Schwerpunktthemen sollen in den kommenden Jahren besonders vorangetrieben werden?

Petrauschke: Die regionale Arbeitsgemeinschaft will sich mit vier Schwerpunktthemen beschäftigen: Verkehr, Kultur/ Tourismus, Wirtschaftsförderung und Energie. Ziel ist es, die Region durch Kooperation weiter zu stärken. Wenn wir gemeinsam die Interessen bei Bund und Land vortragen, ist das mehr wert als das Bemühen eines Einzelnen. Zudem wollen wir die Angebote von kulturellen Institutionen wie etwa Rückriem-Hallen, Kunstsammlung, Neanderthal Museum, Schloss Dyck oder Insel Hombroich besser vernetzen und vermarkten. Das gilt auch für Freizeitaktivitäten und Veranstaltungen.

WZ: Gibt es ein Etappenziel?

Petrauschke: Nein. Das was wir schaffen können, sollten wir tun.

WZ: Bleibt die Zusammenarbeit mit Köln/ Bonn jetzt auf der Strecke?

Petrauschke: Nein. Die Zusammenarbeit mit Köln bleibt nicht auf der Strecke. Wir haben überall Nachbarn, mit denen uns gemeinsame Interessen verbinden. Jetzt sind wir mit Düsseldorf und dem Kreis Mettmann einen guten Schritt vorangekommen.