Neue Mitarbeiter im Wülfrather Rathaus : Drei Neue fürs Technische Dezernat

Nach monatelanger Personalnot soll es nun beim Wohnungsbau bergauf gehen. Der Sportplatz Düssel steht dabei ganz oben auf der Liste.

„Ich bin froh, dass es uns gelungen ist, drei sehr gute Mitarbeiter zu bekommen.“ Der Technische Dezernent, Martin Barnat, stellte gestern die neuen Mitarbeiter seines Fachbereichs im Rathaus vor. Der Bauingenieur Stefan Holl (54) ist nun Leiter des Planungsamtes und der Bauaufsicht, Ingenieur Sascha Brinkmann (32) Stadtplaner und Oliver Konstanty Ingenieur im Tiefbauamt/Stadtentwässerung. „Sie arbeiten sich in ein umfangreiches Aufgabengebiet ein“, so Martin Barnat weiter. Er wisse, dass mit den Neueinstellungen hohe Erwartungen seitens der Politik und Bevölkerung verbunden sind. Diese möchte der Technische Dezernent in Grenzen halten. „Wir werden einige Zeit brauchen, um den Personalmangel zu kompensieren. Das geht nicht von jetzt auf gleich“, sagte Martin Barnat. Alleine die Stelle der Planungsamtsleitung war ein Jahr lang verwaist.

Maßgebend sei das Konzept „Wülfrath 22 plus“, das „viel mit Wohnungsbau zu tun hat“, so der Technische Dezernent. Man werde zusammen mit der Politik die anstehenden Projekte priorisieren, „ganz oben steht aber der Sportplatz Düssel“.

Es habe schon erste Kontakte zum Kreis Mettmann gegeben. Von dieser Seite hätte es etwa Anregungen zum Natur- und Landschaftsschutz gegeben. Stefan Holl führe auch intensive Gespräche mit der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft (GWG) in Sachen Havemannstraße/Halfmannstraße und Düsseler Tor.

Der neue Planungsamtsleiter wohnt in Wuppertal-Vohwinkel und hat zuvor im Forschungszentrum Jülich gearbeitet. Warum er in die Kalkstadt gekommen ist? „Wülfrath hat ein großes Potenzial und eine fantastische Lage zwischen Wuppertal, Düsseldorf und Essen. Es gibt eine schnelle Anbindung zur Arbeit und Natur drum herum“, sagte Stefan Holl.

Oliver Konstanty war zuvor bei einem Düsseldorfer Ingenieurbüro beschäftigt. Er wohnt in Wülfrath und kennt die Stadt natürlich bestens. Seinen Beschluss, in die Verwaltung zu wechseln, begründete er so: „Hier sind viele Disziplinen vereint.“ Auch sei die Nähe zum Arbeitsplatz ein guter Grund. Nachsatz: „Als Wülfrather der Stadt etwas zurückzugeben, ist auch ganz schön.“

Der Velberter Sascha Brinkmann war zuvor bei der Stadtplanung Düsseldorf beschäftigt und schätzt die kurzen Wege in der Verwaltung. „Man ist sehr nahe am Puls der Projekte“, sagte er. Auch die Vielfalt der Aufgaben reizt ihn. Er findet die Entwicklung in Wülfrath spannend, „zum Beispiel wie sich die Innenstadt durch die Städtebauförderung verändert hat“.

Mehr von Westdeutsche Zeitung