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Hildener Demenztag informiert über Krankheit

Hilden : Demenz-Info-Tag beleuchtet Krankheit

Sechs Stunden Programm mit Vorträgen, Workshops und Ständen sind geplant.

. Hilfsangebote, die richtige Kommunikation, Leistungen der Pflegeversicherung – über diese Themen können sich die Besucher des Demenz-Info-Tags am Samstag, 7. September, in und um das Atrium St. Jacobus, Mittelstraße 8, informieren. Von 10 bis 16 Uhr gibt es Vorträge, Workshops und die Möglichkeit, unabhängig davon die Info-Stände zu besuchen. Der Info-Tag ist eine Kooperationsveranstaltung des Amtes für Soziales, Integration und Wohnen, der Freizeitgemeinschaft Behinderte und Nichtbehinderte und der katholischen Kirchengemeinde St. Jacobus. Er wird in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Demenz ausgerichtet. Der Eintritt ist frei.

„Statistisch gesehen kennt jeder mindestens einen Menschen mit Demenz“, sagt Michaela Rhiem vom städtischen Seniorenbüro. „Sie gehören zur Familie, zum Freundeskreis oder leben in der Nachbarschaft.“ Das Thema betreffe weit mehr Personen als viele glauben. „Aber nur wenige setzen sich frühzeitig damit auseinander“, bedauert Rhiem. Deshalb richtet sich das Programm des Demenz-Info-Tags explizit an alle Altersgruppen, „von ganz jung bis uralt“.

An 15 Ständen finden die Besucher Antworten auf zahlreiche Fragen, zum Beispiel: Wie können Hilfs- und Pflegebedürftige so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung leben? Wie finde ich einen Heimplatz? Welche Entlastungsangebote gibt es für pflegende Angehörige? Wie sehen die Möglichkeiten zur gesetzlichen Betreuung aus? Wie bewältige ich Trauer und Krisen?

Theaterstück bietet einen emotionalen Zugang zum Thema

Ein weiterer Programmpunkt ist die Theatervorstellung „Dachstube“ (14.15 Uhr). „Der Schauspieler und Seelsorger Thomas Borggrefe macht mit seinem Soloprogramm Demenz erfahrbar“, kündigt de Witte an. „Wo es an den Messeständen vor allem um Information geht, wollen wir auf diesem Weg auch einen emotionalen Zugang zum Thema ermöglichen.“ Um Gefühle dreht sich auch die Ausstellung, in der Bilder von Menschen , die demenziell erkrankt sind, zu sehen sind. Damit auch Angehörige die Chance haben, sich zu informieren, bietet das Nachbarschaftszentrum St. Jacobus an diesem Tag eine Betreuung für Erkrankte durch geschulte Ehrenamtliche an. Vor dem offiziellen Beginn um 10 Uhr wird in der katholischen Kirche St. Jacobus um 9.15 Uhr eine Messe gefeiert. Red