Hilden: Caritas sammelt Ideen zum Thema „Demenz“

Hilden : Caritas sammelt Ideen zum Thema „Demenz“

Der Verband möchte mit dem Modellprojekt EMSIDE Menschen mit Demenz verstehen.

. Demenz – mittlerweile gibt es viele Beiträge zu diesem Thema und im Grunde hat jeder inzwischen ein Bild davon, was Demenz ist, wie Menschen mit einer Demenz sich verhalten.

Dennoch löst Demenz in der Regel Unsicherheit aus, egal ob jemand befürchtet, selbst an Demenz erkrankt zu sein, ein Angehöriger demenzielle Veränderungen zeigt oder man Erkrankten im Alltag begegnet.

Diese Unsicherheit erschwert oft den Kontakt zueinander. Betroffene hören mit liebgewonnenen Aktivitäten auf, Angehörige meiden die Öffentlichkeit und Freunde, Bekannte und Nachbarn meiden den Kontakt. Miteinander über die eigene Demenz und über Erfahrungen im positiven Kontakt mit Menschen mit Demenz wird selten geredet.

Was man tun kann, um die
eigene Sicherheit zu stärken

Doch, was nimmt uns die Sicherheit? Was können wir selber tun, um unsere eigene Sicherheit zu fördern? Was können andere tun, um Sicherheit zu fördern?

Der Caritasverband für den Kreis Mettmann möchte mit dem Modellprojekt EMSIDE (Emotionale Sicherheit im Kontext von Demenz im öffentlichen Lebensraum) die Situation, das Leben und den Alltag von Menschen mit Demenz besser kennenlernen, um Sicherheit, Lebensqualität, Teilhabe und gesellschaftliche Akzeptanz zu verbessern. Das Team des Modellprojekts EMSIDE lädt daher Betroffene, Angehörige und Interessierte zu einer Ideenschmiede ein. Sie möchten sich mit den Teilnehmern darüber austauschen, was Sicherheit im Umgang mit Demenz fördert und was sie behindert, was jeder einzelne tun kann und was andere tun können. Die Fachleute freuen sich auf alltägliche und persönliche Erfahrungen, Ideen und Anregungen aller Teilnehmenden.

Interessierte sind eingeladen zu einer der drei Ideenschmieden in Hilden zu kommen: Am Montag, 15. Juli, um 17 Uhr im Atrium St. Jacobus, Mittelstraße 8. Am Montag, 22. Juli, um 10 Uhr im Diakoniehaus im Süden, St. Konrad-Allee 76a.

Am Dienstag, 30. Juli, um 14 Uhr im Robert-Gies-Haus der Arbeiterwohlfahrt,
Clarenbachweg 7-9. höv

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