Freizeitzentrum Süd: Akrobatik und Theater für Kinder

Freizeitzentrum Süd: Akrobatik und Theater für Kinder

Süd: Mit Spiel und Spaß sollen sich die Teilnehmer selbst entdecken.

Krefeld. Dienstag war der Start: Das Freizeitzentrum Süd holt in Kooperation mit dem Werkhaus wieder Kinder von den Fernsehbildschirmen nach draußen. Mit dem Projekt "Varieté im Süden - eine Welt voller Fantasie und Poesie" sollen dieses Jahr die dramaturgischen Fähigkeiten der Kinder gefördert werden. "Es sollen besonders die poetischen und kreativen Akzente im Vordergrund stehen", erklärt Norbert Axnick, Abteilungsleiter im Fachbereich Jugend.

Im Zeichen von Akrobatik und Artistik standen die bisherigen Zirkusprojekte des Freizeitzentrums Süd. Seit zwei Jahren bietet das Zentrum Kindern immer wieder die Möglichkeit, Neues zu erlernen und sich auszuprobieren. Vom normalen Zirkus unterscheiden soll sich das Projekt durch eine alles umfassende Geschichte. Die Kinder können sich jeden Dienstag bis zu den Sommerferien ab 16 Uhr im Freizeitzentrum Süd ausprobieren und die verschiedenen Gruppen kennenlernen. Alle Kinder, egal aus welchen Stadtteilen können an dem Projekt teilnehmen.

Die Kinder können Musik machen, Theater spielen oder sich akrobatisch betätigen. "Die Kinder sollen die Geschichte durch die verschiedenen Ideen und Fantasien bringen, wir Erwachsenen geben ihr dann nur noch die Form, damit sie aufführbar ist", sagt Sonja Trippelsdorf, Werkhausdozentin für den Bereich Theater.

Das Projekt kostet etwa 19 000 Euro, der Landschaftsverband fördert es mit 13 000 Euro, 6 000 Euro kommen von der Stadt Krefeld. "Die Kinder sollen ihre Fähigkeiten testen, Selbstbewusstsein aufbauen und sich neue Dinge aneignen", erläutert Axnick.

In den Sommerferien findet in der fünften und sechsten Woche ein Intensivprogramm statt. Nach den Ferien wird dann bis Ende des Jahres zweimal in der Woche geprobt. Wann genau die Abschlussvorstellung stattfindet, ist noch nicht klar, aber sie wird in der Halle des Freizeitzentrums Süd, Kölner Straße 190 aufgeführt.

Mehr von Westdeutsche Zeitung