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Oberliga Niederrhein: Fischeln setzt auf Kampf und Laufarbeit

Oberliga Niederrhein : Fischeln setzt auf Kampf und Laufarbeit

Der Fußball-Oberligist erwartet am Sonntag den Tabellendritten 1. FC Bocholt.

Krefeld. Zwei Siege in Folge und eine aufsteigende Form. Der Oberligist VfR Fischeln hat sich offenbar aus seinem Winter-Tief befreit. Noch vor drei Wochen erlitten die Krefelder beim damaligen Tabellenletzten Hönnepel-Niedermörmter eine herbe Niederlage. Die Befürchtung, der VfR könnte in diesem Frühjahr noch einmal in akute Abstiegsnot geraten, hat sich aber erst einmal zerstreut. Zuletzt drehten die Fischelner um ihren Kapitän Kevin Breuer in Baumberg einen Rückstand dank einer Leistungssteigerung in einen 3:2-Sieg. Der Trend soll auch am Sonntag im Heimspiel gegen den 1. FC Bocholt fortgeführt werden.

Was aber ist anders als noch vor wenigen Wochen, als der VfR auch in den Testspielen eine fahrige, nicht Oberliga-reife Leistung bot? Trainer Josef Cherfi sagt: „Wir verlassen uns nun erst einmal auf die wesentlichen Basics: Man muss mehr laufen und arbeiten. Mit der kämpferischen Einstellung bin ich sehr zufrieden.“ Die Mannschaft, die immer mal wieder einen Hang zum Verspielten offenbart und auch in der einen oder anderen Partie in dieser Saison gegen aggressive Gegner nicht in den Kampfmodus fand, hat mit den sechs Punkten zuletzt einen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. Cherfi sagt: „Die Jungs können Fußball spielen. Sie wissen aber auch, dass sie aktiver am Spiel teilnehmen müssen.“

Auch der Zugang Quin Kruijsen habe dem Team gut getan. Cherfi sagt: „Er ist erfahren, laufstark und gibt der Defensive mehr Sicherheit. Es bleibt aber dabei: Alle müssen funktionieren.“ Zuletzt gab der Niederländer zusammen mit Philip Reichardt als Sechser eine gute Figur ab. Das soll sich gegen den Tabellendritten möglichst wiederholen. Semih Ergin fehlt wegen einer Bänderverletzung, Burak Akarca brach sich unter der Woche im Training die Nase. anle