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Stadt Düsseldorf hat wieder eine Sprecherin: Ingrid Herden

Rathaus : Ingrid Herden wird neue Sprecherin der Stadt Düsseldorf

Die 58-jährige Kölnerin wechselt vom NRW-Finanzministerium zu OB Thomas Geisel ins Rathaus.

Die Suche war offenkundig nicht einfach, jetzt aber (und mit Hilfe eines Headhunters) hat das städtische Presseamt (offiziell: Amt für Kommunikation) wieder eine Leiterin: Ingrid Herden (58) wird zum 15. Januar Nachfolgerin von Kerstin Jäckel-Engstfeld, die ihr Amt Ende Mai Oberbürgermeister Thomas Geisel mit lautem Knall buchstäblich vor die Füße geworfen hatte. Herden wechselt aus dem NRW-Finanzministerium, wo sie sieben Jahre lang Sprecherin von SPD-Minister Norbert Walter-Borjans war, ins Rathaus.

Mit dem Regierungswechsel im Lande und dem neuen CDU-Minister Lutz Lienenkämper gab Herden die Leitung des Presseamtes ab, leitet aber bis jetzt die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit. Sie selbst hat übrigens kein Parteibuch.

Die Gretchenfrage für Stadtsprecher ist heute immer, ob er oder sie sich in erster Linie als Sprecher des Oberbürgermeisters oder der ganzen Stadtverwaltung sieht (sehen muss). Herden umschifft das mit einer Sowohl-als-auch-Antwort und sagt: „Ich fühle mich schon der Stadt verpflichtet, aber die wird ja durch den OB repräsentiert.“

Bevor sie ins Ministerium ging, war Ingrid Herden Journalistin. Sie begann beim Kölner Stadt-Anzeiger, war Finanzredakteurin bei Capital, schrieb für Cicero und die Zeit. Seit langem schon wohnt sie in Köln – und dabei soll es auch als Stadtsprecherin von Düsseldorf bleiben.