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Jedi-Ritter erobern Maritim-Hotel

Jedi-Ritter erobern Maritim-Hotel

Die Anhänger der Star Wars-Filme trafen sich am Flughafen, die Preise sind aber ziemlich deftig.

Die Gäste des Maritim Hotels rieben sich ziemlich verwundert die Augen. Da liefen Menschen, wenn es überhaupt Menschen waren oder vielleicht waren es ja doch Außerirdische, mit komischen Gewändern und eigenartigem Gesichtsausdruck durch das Foyer. Viele davon waren bewaffnet mit Laserschwertern.

Eine der seltsamen Gestalten war Darth Maul, ein dathomirischer Zabrak-Sith-Lord, der Jahrzehnte vor den Klonkriegen von Darth Sidious in den Lehren der Sith ausgebildet wurde. Im Rahmen seines langfristigen Plans, die Galaxis zu beherrschen, wurde er ausgesandt, um die Jedi Ritter zu töten.

Bei näherem Hinsehen entpuppte sich das böse Genie allerdings als der kleine Yoshi Ebbing, Die Erklärung, warum der zehnjährige Junge sich für die dunkle Seite der Macht entschieden hat, ist eigentlich recht einfach: „Der Sith-Lord hat so ein tolles Gesicht.“ Die rot-schwarze Fratze hatte sich Yoshi beim Kinderschminken aufmalen lassen und nun fuchtelte er unentwegt mit seinem blauen Laserschwert umher.

Allerdings ist das Jedi-Con nichts für den schmalen Geldbeutel. Schon die Eintrittspreise sind happig. Eine Tageskarte für Erwachsene kostet 35 Euro (Kinder von sechs bis zwölf Jahren zahlen 17,50 Euro). Geboten wird aber fast nur eine Verkaufsshow auf zwei Etagen.

Ein T-Shirt kostet 20 Euro. Wer zwei nimmt, der bekommt dann noch eins geschenkt. Für eine etwa 30 Zentimeter hohes R2D2-Modell zum selber basteln legt man 19,99 Euro auf den Tisch. Ein Star-Wars-Monopoly kostet auch stolze 30 Euro.

Für Autogramme bei so wenig prominenten Schauspielern wie etwa Brian Muir, ein Mitglied der Sturmtruppen, oder dem Düsseldorfer Hans-Georg Panczak, Synchronsprecher von Mark Hamill (Luke Skywalker), legt man 20 Euro auf den Tisch.

Am Samstag (9.30 bis 19.30 Uhr) und Sonntag (9.30 bis 15.30 Uhr) ist die Jedi-Con noch geöffnet.