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Hockey: DHC-Herren reisen mit breiter Brust zu den Nachbarn

Hockey: DHC-Herren reisen mit breiter Brust zu den Nachbarn

Nach dem ersten Sieg gegen Alster Hamburg geht es nun nach Krefeld und Mülheim.

Krefeld. Die Hockeyherren des Düsseldorfer HC müssen am Wochenende reisen — allerdings nicht allzu weit: Am Samstag (19 Uhr) treffen sie im Bundesliga-Auswärtsspiel auf den Crefelder HTC. Am Sonntag (15.30 Uhr) empfängt dann der HTC Uhlenhorst Mülheim die Männer vom Seestern.

Nachdem die Düsseldorfer am vergangenen Wochenende gegen Alster Hamburg die ersten Saisonpunkte einfahren konnten, blicken sie optimistisch auf die anstehenden Spiele: „Wenn wir in der Abwehr ähnlich diszipliniert wie gegen Alster auftreten, können wir auch gegen diese vermeintlich stärkeren Gegner mithalten“, sieht DHC-Trainer Akim Bouchouchi den Schlüssel zum Erfolg in einer stabilen Defensivleistung seines Teams.

Wie Alster gehören auch der Crefelder HTC und Uhlenhorst zu den etablierten Bundesligateams. Doch während die Hamburger mit einem neu formierten Team erfolglos in die diesjährige Saison starteten, können die Krefelder und Mülheimer als Tabellensechster und -vierter mit bereits acht beziehungsweise zehn Punkten eine deutlich bessere Liga-Bilanz aufweisen.

Insbesondere gegen Krefeld rechnen sich die Düsseldorfer trotzdem Chancen aus: „Gegen Krefeld kommt es darauf an, dass wir die Offensive des Gegners schnell in den Griff bekommen und genauso gut verteidigen wie in den letzten Spielen“, weiß Bouchouchi um die Stärken des Gastgebers. „Ansonsten schauen wir auf uns. Wir haben uns letztes Wochenende eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein erarbeitet und hoffen, dass sich das gerade in der Durchschlagskraft bemerkbar machen wird.“ Zusätzlichen Mut macht dem DHC auch die überraschende Niederlage Krefelds gegen Blau-Weiß Berlin. Der Club aus der Hauptstadt reiht sich ebenfalls im hinteren Tabellendrittel ein.

Gegen den HTC Uhlenhorst Mülheim erwarten die Düsseldorfer die schwierigere Partie. Aber auch in diesem Spiel ist die Situation nicht aussichtslos, denn die Mannschaft des Mülheimer Traditionsvereins formierte sich seit langen Jahren zum ersten Mal gänzlich neu und befindet sich noch immer in der Findungsphase.