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WSV-Gegner: „Jung-Zebras“ sind vorne zu harmlos

WSV-Gegner: „Jung-Zebras“ sind vorne zu harmlos

MSV Duisburg II benötigt im Abstiegskampf dringend Punkte.

Wuppertal. Auch Verteidiger Antonio da Silva und Stürmer Valeri Domovchiyski scheinen dem MSV Duisburg II im Kampf gegen den Abstieg aus der Regionalliga West nicht zu helfen. Zwar standen die zwei bei den Profis aussortierten Akteure sowohl gegen den VfL Bochum II (1:1) als auch am vergangenen Dienstag im Nachholspiel bei Borussia Mönchengladbach II (1:2) auf dem Platz, doch statt der von Trainer Manfred Wölpper aus diesen Spielen geforderten vier Punkte sprang aus beiden Begegnungen lediglich ein einziger Zähler heraus. „Vorne fehlt uns zu oft die Durchschlagskraft und hinten brechen uns individuelle Fehler, die zu Gegentreffern führen, das Genick“, sagte Wölpper. So fehlen den „Jung-Zebras“ aktuell zwei Zähler bis zum rettenden Ufer. Eigentlich nicht viel, doch die verpassten Punkte aus den direkten Duellen gegen die Mitkonkurrenten Bochum und Gladbach wiegen schwer. Schließlich folgen dem Spiel beim WSV (Sonntag, 13 Uhr) doch die nicht minder schweren Aufgaben gegen Lotte, in Siegen und gegen Rot Weiß Essen.

„Wir können gegen jeden Gegner Lichtpunkte setzen, wie unser 3:3 gegen den WSV in der Hinrunde gezeigt hat, aber dafür müssen wir uns bis zur Decke strecken“, sagte Wölpper. Bei diesem Unterfangen drückt sein Team vor allem defensiv der Schuh, wie besonders die im März innerhalb von nur einer Woche kassierten zehn Tore in Wiedenbrück (0:4) und gegen Schalke II (0:6) deutlich machten.

„Wir haben als Aufsteiger viele Jungs im Kader, die im vergangenen Jahr noch A-Jugend spielten, aber solche Brausen müssen natürlich nicht sein“, so Wölpper.

Nicht sein musste aus Sicht des 54-Jährigen sicher auch das 2:3 des WSV gegen den ebenfalls abstiegsgefährdeten MSV-Konkurrenten VfB Hüls. „Zuvor gab es ja zehn Mal keine Niederlage“, sagte Wölpper und antwortete auch auf die Frage, ob sein Kollege mit den gegen Hüls gemachten Experimenten den Abstiegskampf verzerrt habe: „In die Arbeit von Peter Radojewski kann und will ich mich nicht einmischen, denn für solche Personaländerungen gibt es immer viele Gründe.“