Drei neue Spieler für die Pinguine

Drei neue Spieler für die Pinguine

Krefeld. Die Pinguine reagieren auf die verletzungsbedingten Ausfälle. Mit Verteidiger Alex Trivellato (Bad Nauheim) sowie den Stürmern Matt MacKay (Heilbronn) und Tim Miller (Dresden) hat der Verein drei Neuzugänge mit deutschem Pass verpflichtet.

„Wir haben in dieser Spielzeit mit Verletzungspech zu kämpfen und nach der Deutschland-Cup Pause in 19 Tagen 9 Spiele“, kommentiert Sportdirektor Matthias Roos die aktuelle Situation.

Mit den Neuzugängen sollten dem Trainerduo Rick Adduono und Marian Bazany nächste Woche neben 3 Torhütern, 7 Verteidiger und 12 Stürmer zur Verfügung stehen. Zudem besteht die Möglichkeit die Förderlizenzspieler Lois Spitzner, Valentin Pfeifer und Darren Mieszkowski einzusetzen. „Ohne die Nachverpflichtungen wären wir auf dem Zahnfleisch gegangen. Zudem erhalten wir Spieler, die bereits über DEL-Erfahrung verfügen und sich nicht erst an eine neue Liga gewöhnen müssen“, sagt Co-Trainer Marian Bazany.

Neben Tommy Kristiansen, der Ende Oktober nach Norwegen zurückgekehrt ist, hat auch Nikolas Linsenmaier um Vertragsauflösung gebeten. Der Mittelstürmer war in den letzten acht Wochen an seinen Heimatverein ausgeliehen und hat den Verantwortlichen der Pinguine nun mitgeteilt, dass er in Freiburg bleiben und somit nicht nach Krefeld zurückkommen möchte. „Niko hat sich gut entwickelt und viel Spielpraxis gesammelt. Daher hätten wir ihn gerne zurück geholt, respektieren jedoch seinen Wunsch in Freiburg zu bleiben. Die Neuzugänge lassen sich durch die Einsparungen bei Tommy und Niko 1:1 finanzieren, weshalb wir hier in unserem finanziellen Rahmen bleiben“, so Roos weiter.

Tim Miller (46 DEL-Spiele) wird bereits heute Abend mit dem Team trainieren und Matt MacKay (138 DEL-Spiele) am Samstag folgen. Alex Trivellato (188 DEL-Spiele) bestreitet im Moment noch Länderspiele mit der italienischen Nationalmannschaft und wird erst am Dienstag in Krefeld eintreffen. „Unser Ziel sind die Playoffs, die wir nach zwei schlechten Jahren jedenfalls wieder erreichen müssen, sagt Wolfgang Schulz, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Pinguine.