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Nordbahntrasse in Wuppertal: Neue Schilder für die Bahnhöfe

Verkehr : Nordbahntrasse: Neue Schilder für die alten Bahnhöfe

Dank der Unterstützung verschiedener Firmen gibt es nun wieder überall Orientierungspunkte auf der Strecke.

Auf mehr als 20 Kilometer zieht sich die Nordbahntrasse durch Wuppertal – und jetzt stehen auch an fast allen ehemaligen Bahnstationen der Rheinischen Strecke wieder Stationsschilder. „Meines Wissens gibt es die komplette Beschilderung ehemaliger Bahntrassen nur auf der Nordbahntrasse“, ist Rolf Dellenbusch von der Wuppertalbewegung stolz. Auch am Bahnhof Mirke, wo aktuell noch keins hängt, wird es wieder eins geben. Man suche einen Standort, so Dellenbusch.

Was für die einen eine schöne Erinnerung an ehemalige Bahnfahrten ist, dient allen anderen Trassengästen vor allem aber auch zur Orientierung, sagt Dellenbusch, der am Bahnhof Loh den Draisinenbetrieb organisiert. Dass Radler und Spaziergänger, gerade die, die das erste Mal die Trasse besuchen, diese Orientierungspunkte gut gebrauchen können, war in der Vergangenheit immer wieder mal Thema, auch beim WZ-Mobil.

„Die bisherigen Schilder konnten wir an den vorhandenen Pfosten befestigen. Nur die Rahmen, die durchgerostet waren, mussten erneuert werden“, erzählt der Ehrenamtler. „Die drei neuen Schilder wurden komplett neu gebaut.“ Bei einem Ortstermin mit der Verwaltung wurden für die Stationen Wuppertal Lüntenbeck und Wuppertal Varresbeck Lagepläne erstellt. „Für das Stationsschild Wuppertal Heubruch konnte ich den Besitzer des Grundstücks, auf dem das Stellwerk steht, dafür gewinnen, dass wir das Schild dort aufstellen können“, freut sich Dellenbusch. „Es ist immer wieder erfreulich zu erleben, wie viel Unterstützung wir für unsere Aktionen bekommen. Ich danke allen beteiligten Helfern und Spendern für ihre seit vielen Jahren“, so Dellenbusch. Benny Krüger etwa hat die Schriftzüge gemalt und die Druckdateien erstellt. Die Firma Klar habe die Schilder hergestellt und wie in den Vorjahren gespendet. „Und von der Firma Holzrichter haben wir das Material für die Pfosten und Rahmen unentgeltlich bekommen.“ Die GBA wiederum hat die Konstruktionen gebaut und die Schilder montiert. „Von der Firma Conrads hatten wir noch Farbe für Pfosten und Rahmen aus Beständen für den Anstrich der Bahnsteigüberdachung, die uns die Firma Conrads vor Jahren kostenlos gemischt hatte.“ In der letzten Woche haben dann die Mitarbeiter des Wichernhauses die Schilder aufgestellt. est