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Feuerwehrfest: Die Dönberger heben ab

Feuerwehrfest: Die Dönberger heben ab

Beim Feuerwehrfest platzte das Zelt aus allen Nähten. Die Feier hat eine lange Tradition.

Dönberg. Anna-Maria schaut ein wenig betröppelt drein. Die Fünfjährige möchte das Feuerwehrfest am Dönberg noch nicht verlassen: „Ich mag noch tanzen und spielen“, sagt sie zu ihrer Mutter. Überredet. Denn auch Mama Denise Freitag genießt das Fest der Freiwilligen Feuerwehr, das diesmal unter dem Motto „Der Dönberg hebt ab“ steht. Von Freitag bis Sonntag hat der Löschzug eingeladen. Bei bestem Wetter begrüßen der stellvertretende Löschzugführer Ralf Bröschet und seine Feuerwehrmänner und -frauen die zahlreichen Gäste.

Das Festzelt platzt um 22 Uhr aus allen Nähten, ein Durchkommen ist kaum noch möglich. Überall wird getanzt, gelacht und gesungen. Die Flieger sorgen mit aktuellen Hits und alten Dauerbrennern für Stimmung, dass die Bühne nur so wackelt. Pierre und Lukas Maschhorn sind Stammgäste am Dönberg: „Wir kommen aus Velbert, aber es ist jedes Jahr wieder ein Erlebnis, hierher zu kommen.“

Wegen des meist guten Wetters können die Besucher auch außerhalb des Zelts und der Fahrzeughalle feiern. „Es ist so furchtbar warm da drin, und die Stimmung ist auch draußen gut,“ sagt Amelie Gunst und zieht mit ihren Freundinnen weiter in eine ruhigere Ecke.

Das Feuerwehrfest gibt es seit mehr als 30 Jahren, gefeiert wird immer im Mai. Bröschet ist schon am ersten Abend zufrieden: „Es läuft alles super, jeder kennt seinen Einsatzbereich, und das Wetter stimmt auch,“ sagt er und koordiniert zwischenzeitlich noch einen neuen Stand zum Wertmarkenverkauf. „Aber“, sagt er stolz, „man muss unbedingt sagen, dass wir das alles ohne unsere Frauen gar nicht stemmen könnten.“

Die Familien sind beim Fest fest mit eingebunden und versorgen die Feuerwehrleute beim Auf- und Abbau mit Essen und Getränken. Gut vorbereitet und gut gelaunt feiern Feuerwehrleute und Besucher drei Tage lang ihr Fest am Dönberg. Und was passiert, wenn der Alarm losgeht? „Dann fahren wir los,“ sagt Bröschet und trinkt einen großen Schluck von seinem Mineralwasser.