1500 Gäste beim Dönberger Reformationsfest

Fünf Gottesdienste bildeten den Auftakt. Besonderer Dank an die rund 100 Helfer.

Neviges. Die Kirchengemeinde Dönberg hatte alle anderen Gemeinden und die Einrichtungen des Kirchenkreises Niederberg eingeladen und alle waren gekommen. Die fünf Gottesdienste, mit denen das Fest eröffnet wurde, hatten insgesamt etwa 750 Besucherinnen und Besucher. Über den ganzen Nachmittag bis zum frühen Abend verteilt kamen mehr als 1500 Menschen auf den Dönberg, um diesen kleinen Kreiskirchentag mitzuerleben.

Sie wurden belohnt mit fünf besonderen Gottesdiensten (Gospel, Taize, Thomas-Messe, Jugend und Kinder), mit allerlei Speisen und Getränken wie Kaffee, Kuchen, Pastoren- Pommes, Reibekuchen, Käthes Krauttopf, Mett- und Obadsda-Brötchen, Grillwürsten, kostenloses Wasser bis hin zu Bier. Es gab auch ein Programm für Kinder und Jugendliche mit Laternenbasteln, Kürbisschnitzen, Schminken und Hüpfburgen. Zum kulturellen Angebot zählte das Lutherkabarett, offenes und Rudel-Singen sowie Bibliolog und Konzerte. Es gab auch einen Markt, auf dem Honig, Wein, Lutherbrot, Kerzen, und faire Kleidung aus dem Gefairt zu erwerben waren.

Dies alles wurde erst möglich durch zahlreiche helfende Hände, die zum Teil schon Tage vorher mit den Vorbereitungen begonnen hatten. Das Organisations- und Vorbereitungsteam hatte schon Anfang 2016 mit den Planungen begonnen. Deren Planungsarbeit hat dieses Fest erst möglich gemacht. Superintendent Jürgen Buchholz bedankte sich im Abendgottesdienst zum Abschluss des Festes herzlich bei Küsterin Rosemarie Münnich, Hausmeister Frank Sippli und Enke Hoffmann von der evangelischen Erwachsenenbildung Niederberg für deren Einsatz. Sein Dank galt aber auch den etwa 100 Helferinnen und Helfern, die beim Aufbau, beim Fest und beim Abbau tatkräftig zugepackt haben. Die zahlreichen Menschen aus den Gemeinden und Einrichtungen haben miteinander gearbeitet, gefeiert und vor allem miteinander gesprochen. Kontakte und Ideen sind entstanden, die das evangelische Leben in Niederberg bereichern werden. Der Dönberger Pfarrer Jan Fragner erinnerte deswegen in der Abendandacht an einen der 9,5 Niederberger Sätze: „Wenn die Kirche nicht auf der Höhe der Zeit ist, geht sie mit der Zeit unter.“ Kirche verändert sich ständig — so sagte schon Luther — und damit das geschehen kann, muss miteinander geredet — einander mitgeteilt — werden. AR