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Schwarzbach-Abend: Viele Ideen um das Quartier aufzuwerten

Schwarzbach-Abend: Viele Ideen um das Quartier aufzuwerten

Quartiersentwicklung: Initiatoren wollen mehr Resonanz.

Schwarzbach. Rund 20 Menschen konnten Andreas Mucke vom Büro für Quartierenticklung und Hans-Erich Richling, Vorsitzender des Oberbarmer Bürgerforums, beim zweiten Schwarzbachabend in der Färberei begrüßen. Nachdem bei dem ersten Treffen mit Hausbesitzern und Geschäftsleuten im Juni Themen gesammelt worden waren, waren nun Fachleute der Stadt zu den Diskussionspunkten Kanalisation und Grünflächen/Bäume gekommen sowie Vertreterinnen der Wichlinghauser Initiative „Kehrwoche“.

Ziel der Schwarzbachabende ist es, ähnlich wie am Arrenberg, eine Zusammenarbeit von Eigentümern, Investoren und anderen lokalen Akteuren zu erreichen, langfristige Perspektiven zu entwickeln und Möglichkeiten für erste kleine Schritte aufzuzeigen. Andreas Mucke: „Uns ist klar, dass das ein langer Weg wird.“ Um Ziele zu entwickeln, müsse man wissen, wo man stehe und welche Aussichten es gibt. So gaben etwa Udo Lauersdorf und Christian Massing, bei den WSW mit der Kanalisation befasst, einen Einblick in ihre Arbeit, die Lage an der Schwarzbach, die voraussichtliche Entwicklung und Tipps für Eigenmaßnahmen, um Starkregen wie am 20. Juni zu begegnen, etwa den Einbau von Rückstausicherungen und die Umrüstung von Lichtschächten. Darüber hinaus kann das Büro für Quartierentwicklung Kontakte vermitteln, die Hauseigentümern Auskunft geben können.

Ein Ziel des Büros ist, die Basis für die Schwarzbachabende zu vergrößern. So sollen demnächst mehrsprachige Briefe an die Hausbesitzer an der Schwarzbach verschickt werden. Andreas Mucke: „Es gibt viele Baustellen. Wir wollen herausfinden: Wo kann man anfangen. Was kann man schnell machen, was langfristig. Man kann sagen alles ist schwierig und hoffnungslos, oder man kann anpacken.“ Einer der Gäste sagte: „Alleine können wir nur wenig machen. Gemeinsam können wir etwas erreichen.“

Eine gute Nachricht hatte Mucke bereits mitgebracht: Das Hof- und Fassadenprogramm für Wichlinghausen und Oberbarmen wird wieder aufgelegt. Ab Mitte Oktober können sich Interessenten beim Büro melden, um Näheres über Verfahrensfragen zu klären und Anträge auf den Weg zu bringen. Für das Ausbessern und Streichen von Fassaden übernehmen Land und Stadt bis zu 40 Prozent der Kosten. 400.000 Euro stehen insgesamt für Wichlinghausen und Oberbarmen bereit. Mucke verabschiedete die Gäste mit: „Bleiben sie am Ball. Und bringen sie zum nächsten Abend Nachbarn mit.“

www.quartier-entwicklung.de