WSV verlängert mit Top-Stürmer Kevin Hagemann bis 2020

WSV verlängert mit Top-Stürmer Kevin Hagemann bis 2020

Fußball-Regionalligist kann den 27-Jährigen länger an sich binden.

Rechtzeitig zum Trainingsauftakt in der Vorbereitung gab es vom Wuppertaler SV am Samstag eine sehr erfreuliche personelle Nachricht. Der Fußball-Regionalligist hat den Vertrag mit Stürmer Kevin Hagemann bis 2020 verlängern können.

Dem 1,73 m großen torgefährlichen Flügelflitzer hatten auch Angebote von höherklassigen Teams vorgelegen, letztlich entschied er sich aber doch für den Wuppertaler SV, der damit längere Verhandlungen zu einem erfolgreichen Abschluss bringen konnte.

„Wir strecken uns für Kevin zur Decke, er muss wissen, was er tut“, hatte Sportvorstand Manuel Bölstler noch im Dezember angedeutet, dass sich die Vertragsunterzeichnung schwierig gestalten könnte.

Nun ist aber alles klar, und Hagemann selbst zeigte sich strahlend. „Ich fühle mich hier sehr wohl“, versicherte er. Ein Grund für seine Entscheidung ist sicher auch gewesen, dass er weiter neben dem Fußball arbeiten will. Der 27-jährige Ennepetaler hat eine gute Stelle bei Autozulieferer Ferdinand Bilstein.

Hagemann war 2016 von der SSVg Velbert zum WSV gekommen, hatte in der ersten Regionalliga-Saison in 31 Punkt-Spielen sieben Tore erzielt und war in diese Saison mit überragenden Leistungen gestartet bis er sich am 10. Spieltag gegen Aachen schwer an der Schulter verletzte. In den Partien bis dahin waren ihm in bereits vier Tore und mehrere Torvorlagen in der Liga gelungen.

Am Samstag beim Hallentraining bei Hako flitzte er, wie seine zuletzt ebenso verletzen Kollegen Silvio Pagano und André Mandt, aber wieder agil über den Kunstrasen und wird wie die übrigen zwei voll ins Training für die Restrunde einsteigen. Nur die Uni-Halle ließ das Trio aus, genau wie Zugang Tjorben Uphoff und Top-Torjäger Christopher Kramer. Kramer fehlte zum Trainingsauftakt, weil ihn in der vergangenen Woche eine schwere Erkältung niedergestreckt hat und wird wohl auch heute beim ersten Training auf dem Platz nicht dabei sein.

Mehr von Westdeutsche Zeitung