In Barmen kann der Advent jetzt kommen

Wuppertaler Weihnachtsmarkt : Der Weihnachtsmarkt ist angerichtet

Am Montag öffnen die Buden auf dem Rathausvorplatz. 12 000 Euro wurden in neue Beleuchtung investiert.

Die Buden stehen schon, auch wenn der Regen diese Woche für leichte Verzögerungen sorgte. Am Montag, 25. November, eröffnet der Barmer Weihnachtsmarkt, der dann bis einschließlich 23. Dezember Kinder und Erwachsene erfreut. Diesmal liegt bei den Einzelhändlern auch ein Flyer mit dem Programm aus.

25 Häuschen im bergischen Fachwerkstil bieten auf dem Markt hübsche Weihnachtsgeschenke, Essen und Glühwein an. Kinder können täglich von 15 bis 19 Uhr an der Kinderbude gegen geringe Materialkosten Weihnachtsgeschenke basteln oder einen Brief an das Christkind gestalten. Erstmals bieten die Weihnachtsmärkte in Barmen und Elberfeld gemeinsam eine Glühweintasse mit spezifischem Motiv an, die gegen zwei Euro Pfand ausgegeben wird. „Wir wünschen uns noch mehr Zusammenarbeit der beiden Weihnachtsmärkte“, betont Schausteller Michael Müller. Er kann sich gut gemeinsame Werbemaßnahmen vorstellen, etwa bei auswärtigen Busunternehmen. „In den vergangenen Jahren sind viele Besucher des Von der Heydt-Museums mit der Schwebebahn zu unserem Weihnachtsmarkt gekommen. Die hatten hier immer Spaß.“

Diesmal haben sich die Schausteller auf eine Ausschreibung der Stadt Wuppertal um den Barmer Weihnachtsmarkt beworben. Das ändere jedoch nicht viel, sagt Müller: „Wir dürfen jetzt nur keine gelben Glühbirnen mehr verwenden.“ Die Beleuchtung der Giebel wurde jedoch sowieso durch neue LED-Tannengirlanden ersetzt, eine Investition von 12 000 Euro. Der große Weihnachtsbaum wird schon seit drei Jahren mit LED-Ketten bestückt, teilweise auch blinkenden. „Das sieht dann so schimmernd aus, als wenn der Wind durch die Tannenzweige geht“, schwärmt Michael Müller. Allerdings musste er diesmal den Baum aus Sicherheitsgründen von zwölf auf acht Meter kürzen – zu groß war sonst die Gefahr, dass dieser wie vor vier Jahren im Sturm umkippt.

Auf dem Markt wird es in diesem Jahr keine Tiere geben

Eine neue Auflage der Stadt fordere, dass auf dem Weihnachtsmarkt keine Tiere zu sehen sein dürfen. Damit fällt die beliebte Pferdekutsche weg. Stattdessen steht bei gutem Wetter eine historische Kutsche ohne Zugtier vor dem Fotostudio Dio. Dort können sich Kinder mit dem Weihnachtsengel oder Weihnachtsmann fotografieren lassen. Straßenhausmeister und Barmer Original Paul Decker mit seinem weißen Rauschebart spielt auch dieses Jahr wieder den Weihnachtsmann.

Gleich drei Stände betreut die ISG Barmen-Werth diesmal: Dort bietet sie „Wertige Produkte aus Wuppertal“ an, die auch in einem Flyer „Wuppertaler Geschenke-Welt“ beworben werden. Wer ein echt Wuppertaler Geschenk sucht, wird dort fündig: Efie Plüschtiere, ein Holzbausatz der Schwebebahn, Blumentöpfe aus Wachstuch in Bergisch-Grün, Wuppertal-Bücher oder Ruhrsandstein-Eiswürfel. Die Modellbahnwerkstatt hat vier neue Motive an Holzanhängern für den Weihnachtsmarkt entworfen, darunter Engels, das Opernhaus, ein Wuppertaler Panorama und den Tuffi-Sprung. Handgefertigte kleine Kostbarkeiten von den Troxler Werkstätten und der Lebenshilfe ergänzen das Angebot. Am Kirchenbüdchen können die Besucher über Glauben und Menschsein plaudern.

Jeweils donnerstags ab 17 Uhr und sonntags ab 16 Uhr gibt es auf der Bühne Live-Musik. Paul Decker singt Weihnachtslieder und tritt mit seiner Band Deja Vu auf, die beliebte Vivien Scarlett Heymann kommt am 15. Dezember. Am Dienstag, 10. Dezember, ist die Mausshow des WDR zu Gast. Außerdem sorgen das Barmer Blasorchester, Peter Weisheit und die Dixie Tramps, das Unterbarmer Blechwerk, ein afrikanischer Chor und Dirk Elfgen für Stimmung.