Gewerbegebiet hat schon Interessenten

Gewerbegebiet hat schon Interessenten

Laut Wirtschaftsförderung gibt es für die Fläche an der Nächstebrecker Straße bereits Gespräche.

Langerfeld/Nächstebreck. Noch ist außer Natur nicht viel zu sehen, doch schon bald könnte das vieldiskutierte Grundstück an der Nächstebrecker Straße zum Gewerbegebiet entwickelt werden: „Das Gelände kommt sehr gut an“, sagt Rolf Volmerig von der Wuppertaler Wirtschaftsförderung, „gerade der obere gewerbliche Teil.“ Das sei mit rund 50 000 Quadratmetern „auch endlich mal wieder eine Fläche, die eine etwas größere Ansiedlung erlaubt.“

Die Pläne sollen konkret werden, nachdem Ende vergangenen Jahres in Abstimmung zwischen und Verwaltung, Politik, Wirtschaftsförderung und Bürgern ein Kompromiss zustande gekommen war, der vorsieht, nur etwas mehr als 50 Prozent der ursprünglich gedachten Fläche zu bebauen.

„Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Ratsfraktionen und die Verwaltung zu ihrem Wort stehen“, sagt Hermann Josef Richter vom Bürgerverein Nächstebreck. „Ich hoffe, dass parallel mit dem Planungsprozess auch Flüsterasphalt und Lärmschutz kommen.“

Der Kompromissvorschlag sieht unter anderem vor, dass die freie Sicht von der Nordbahntrasse aus in die Landschaft erhalten bleiben soll. Auch dürfe die Höhe der Gebäude acht bis zehn Meter nicht übersteigen, so das gemeinsame Papier. Die Stadt rechnet mit Verkaufserlösen von 5,4 Millionen Euro. „Diese Erwartung berücksichtigt einen Flächenumfang von 63 000 Quadratmetern Gewerbefläche und einen Durchschnittspreis von ca. 85 Euro pro Quadratmetern“, heißt es.

Der Langerfelder Bezirksbürgermeister Eberhard Hasenclever — die Fläche befindet sich an der Grenze zu Nächstebreck auf Langerfelder Gebiet — äußert sich ebenfalls zustimmend: „So, wie jetzt beschlossen, ist es ok.“

„Auf Basis des Kompromisses wird jetzt der Bebauungsplan erstellt“, kündigt Rolf Volmerig an, „das wird etwa anderthalb Jahre dauern.“ Danach sei das Gewerbegebiet quasi verkaufsfertig. Der Bedarf sei da: „Sobald wir am Start sind, wird das ein sehr schönes Projekt.“