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Corona in Wuppertal: Krisenstab warnt vor einer dritten Welle

Mehr Schnelltests und Impfungen : Wuppertaler Krisenstab warnt vor einer dritten Welle

Die Corona-Lage in Wuppertal ist im Moment diffus und eine dritte Welle droht bei weiteren Öffnungen. Der Krisenstab setzt daher auf bekannte Regeln, Schnelltests und Impfungen.

Der Wuppertaler Krisenstab ist angespannt, weil der Inzidenzwert seit rund zwei Wochen nicht mehr sinkt. Am 27. Februar lag er bei 78,7 und bleibt damit auf einem konstant hohen Niveau. „Dies ist besorgniserregend, besonders weil die britische Mutation sich weit verbreitet hat und das Infektionsgeschehen unklar und diffus ist“, erklärt der Leiter des Wuppertaler Krisenstabs Johannes Slawig auf Nachfrage unserer Zeitung.

Die Gefahr einer dritten Welle sei real, besonders weil erste Lockerungen zum Beispiel in den Schulen stattgefunden haben, schildert Slawig die aktuelle Situation und appelliert weiterhin an die Corona-Regeln.

Unterdessen werden Rufe nach Lockerung bundesweit immer lauter. Viele Gastronomen und der Handel sehnen sich ebenso wie Kulturschaffende danach, wieder ihre Läden und Häuser öffnen zu dürfen. Eine echte Öffnungsperspektive gibt es in Wuppertal laut Stadt bislang noch nicht. „Mit weiteren Lockerungen müssen wir sehr, sehr vorsichtig sein - bei allem Verständnis für Gastronomie und Einzelhandel, Kultur und Sport“, sagt Slawig.

Die Hoffnungen liegen bislang auf mehr Impfungen und einer besseren Teststrategie. Schnelltests wie sie seit Kurzem im Kitchen Klub gemacht werden, sollen in Wuppertal ausgeweitet werden. Dafür setzt sich die Stadt ein und bietet Unterstützung an. Der Leiter des Krisenstabs geht noch einen Schritt weiter und sagt: „Vom Bund erwarte ich, dass die Zusage kostenloser Schnelltests eingelöst wird.“

Das Impfzentrum soll im März voll ausgelastet sein, damit auch die Impfungen Fahrt aufnehmen.

(red)