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Elternrat: Neue Gesamtschule bekommt eigenes Logo

Elternrat: Neue Gesamtschule bekommt eigenes Logo

Die Schule wird am 1. August an der Leostraße eröffnet. Einen Namen hat sie noch nicht.

Neuss. Auffällige Farben, eine klare Botschaft und eine aussagekräftige Symbolik — all diese Eigenschaften vereint das Logo, das der kommissarische Leiter der neuen Ganztagsgesamtschule an der Leostraße, Olaf Templin, vom Stadtelternrat Neusser Schulen überreicht bekam.

Zwei schwarze Figuren symbolisieren die Lehrer, eine grüne, kleinere Figur in der Mitte den Schüler. Sobald der zukünftige Name der neuen Gesamtschule vom Rat beschlossen sei, würde die Farbgestaltung, die Schriftart und das Symbol übernommen und der neue Name integriert, sagt die stellvertretende Vorsitzende des Elternrates, Ute Breuer.

Die Gesamtschule hat die Räumlichkeiten der aufgelösten Ganztagshauptschule Weißenberg übernommen. Den Betrieb wird die Schule zum 1. August aufnehmen.

Für Templin ist es wichtig, dass alle Kinder künftig in einer Schule unterrichtet werden. Konkret bedeutet das: Auch Kinder mit einer höheren Fördernotwendigkeit, wie beim Schwerpunkt geistige Entwicklung und Lernen, sollen in die Klassen integriert werden und sich gemeinsam mit den anderen Schülern den Stoff aneignen. „Würde man eine separate Klasse bilden, hätte man schon angefangen, die Kinder auszugrenzen. Wir wollen und dürfen dabei keine Trennung vollziehen“, erklärte Templin, der derzeit Oberstufenleiter an der Hulda-Pankok-Gesamtschule in Düsseldorf ist. Dafür müsse allerdings dringend die entsprechende Ausstattung ermöglicht und spezielles Personal eingestellt werden.

Auch den Bau eines weiteren Traktes hält Templin für notwendig, um beispielsweise mehr Naturwissenschaftsräume unterbringen zu können. Damit später auch Kinder mit dem Förderschwerpunkt Motorik an der neuen Gesamtschule aufgenommen werden können, müsste auch ein behindertengerechtere Lösung gefunden werden.

Das Ziel des kommissarischen Leiters ist klar: Alle Kinder sollen in der Schule einen Platz finden. Zunächst geht er dabei von insgesamt fünf bis sieben Schülern aus, die auf die Klassen verteilt werden sollen. Dass die notwendigen 112 Anmeldungen erreicht werden, bezweifeln Hermann Loosen, Vorstandsvorsitzender des Stadtelternrats Neusser Schulen, und der erste stellvertretende Vorsitzende, Ralf Mainz, nicht an. „Da mache ich mir überhaupt keine Sorgen“, so Loosen.