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In Meerbusch soll ab Mitte Mai wieder Kommunalpolitik gemacht werden

Kommunalpolitik : Der Schulausschuss tagt am 12. Mai

Sitzung findet unter strengen Auflagen statt.

. Die Corona-Pandemie und das damit verbundene Kontakt- und Versammlungsverbot haben in Meerbusch die Arbeit des Stadtrates und seiner Ausschüsse nahezu zum Erliegen gebracht. „In den vergangenen Wochen musste notgedrungen vieles zurückgestellt werden. In drei Fällen waren Dringlichkeitsbeschlüsse ohne Sitzungen nötig. Jetzt wollen wir auch in der Kommunalpolitik einen ersten, vorsichtigen Schritt zurück zur Normalität tun“, sagt Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage.

Der Landtag hat für diesen Schritt bereits die Rechtsgrundlage geschaffen. Um trotz der Pandemie den Austausch in kommunalen Gremien zu ermöglichen, wurde das „Gesetz zur konsequenten und solidarischen Bewältigung der COVID 19-Pandemie in NRW“ geändert: Wenn eine epidemische Lage von landesweiter Tragweite festgestellt ist, können Beschlüsse des Rates an den Hauptausschuss, der in Meerbusch nur etwa halb so viele Mitglieder hat wie der Rat, delegiert werden. Voraussetzung: Zwei Drittel der Mitglieder des Stadtrates müssen zustimmen. „In einer Videokonferenz mit den Vorsitzenden unserer Ratsfraktionen haben wir uns darauf verständigt, diese Möglichkeit befristet bis zum 14. Juni zu nutzen“, so Mielke-Westerlage.

Aus fachlichen Gründen soll es nur eine Ausnahme geben: Im städtischen Haushalt für 2020 sind erhebliche Mittel für die IT-Ausstattung der Schulen veranschlagt. Das entsprechende Konzept sollte am 17. März im Ausschuss für Schule und Sport verabschiedet werden – die Sitzung wurde abgesagt. „Der Ausschuss für Schule/Sport hat eine spezielle Besetzung. Hier arbeiten auch Vertreter unserer Schulleitungen und Schulpflegschaftsvertreter mit“, so die Bürgermeisterin. „Deshalb soll das Konzept zur weiteren Digitalisierung der Schulen auch in diesem Kreis diskutiert werden.“ Stattfinden sollen die anstehenden Sitzungen in der Aula der Städtischen Realschule in Osterath – unter strikter Einhaltung aller Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen. Die Aula ist so geräumig, dass die Ausschussmitglieder mit genügend Abstand voneinander sitzen können. Der Raum ist gut belüftet und verfügt auch über einen separaten Ein- und Ausgang. Unter Berücksichtigung der Abstandsregeln lässt die Corona-Schutzverordnung in der Aula maximal ­32 Personen zu. Red