Statistisches Jahrbuch: Die Bayern zieht’s nach Gladbach

Statistisches Jahrbuch: Die Bayern zieht’s nach Gladbach

Die neue Ausgabe ist erschienen. Einige interessante Fakten und Zahlen über Mönchengladbach.

Mönchengladbach. Zieht man eine Linie vom nördlichsten zum südlichsten Punkt Deutschlands, läuft diese Linie über den Rheydter Marienplatz. Das ist eine der Informationen, die im jetzt erschienenen Statistischen Jahrbuch für 2013 stehen. Wir haben elf weitere Fakten daraus zusammengestellt.

Foto: Wiechmann/Bonn-Meuser/abr/crei/dpa

126 565 Autos waren im Jahr 2013 in Gladbach angemeldet. Aneinandergereiht würden sie eine Schlange von rund 560 Kilometern bilden — nimmt man an, dass ein Auto im Schnitt 4,5 Meter lang ist.

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15 Gladbacher feierten 2013 ihren 100. Geburtstag. Ein Bürger wurde sogar 110 Jahre alt.

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28 930 Gäste aus dem Ausland durfte Mönchengladbach begrüßen. Würden sie alle ein Borussia-Spiel besuchen, wäre das Stadion mehr als halb voll.

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Apropos Borussia: Die Profis machen es vor, viele Gladbacher machen es nach: Fußball ist mit Abstand die beliebteste Sportart. 65 736 Gladbacher sind in einem Fußballverein aktiv. Mit deutlich weniger Mitgliedern (10 122) liegt Turnen auf Platz zwei. Es folgen Schwimmen mit 4294 Mitgliedern und Tennis und Squash mit 3620 Mitgliedern. Am „unbeliebtesten“ ist Bahnengolf mit 20 Mitgliedern. Ringen hat gar keine Mitglieder.

728 Ehen zerbrachen 2013. Dafür gaben sich 916 Paare das Ja-Wort — hoffentlich für immer.

48 949 Hühner leben in der Stadt. Damit bilden sie die größte Tiergruppe.

Die Gladbacher Feuerwehr musste insgesamt 41 295 Mal ausrücken. Darunter waren 28 007 Einsätze des Rettungsdienstes, 1783 Einsätze für jegliche Hilfsleistungen sowie 1505 Einsätze zur Brandbekämpfung. Im Durchschnitt ist die Feuerwehr 113 Mal pro Tag ausgerückt.

535 Kilogramm Müll produzierte jeder Gladbacher im Jahr 2013. Umgerechnet würde somit jeder einzelne 15 Mülltonnen à 35 Liter vollmachen.

Altbier statt Maßkrug: Aus anderen Bundesländern zogen rund 1500 Menschen 2013 nach Gladbach. Die größte Gruppe kam aus Bayern. 233 zünftige Burschen und Madln leben seitdem unter uns.

Männer dürften es in Gladbach eigentlich nicht schwer haben, eine Freundin zu finden. Schließlich lebten 2013 rund 7000 mehr Frauen als Männer in der Stadt.

Noch einmal Geografie: Der Stadtteil Pongs mit dem Stadtwald ist der geografische Mittelpunkt der Stadt.

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