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Hülser Straße: Arbeiten verzögern sich bis Herbst

Hülser Straße: Arbeiten verzögern sich bis Herbst

Wegen des Frostes konnte längere Zeit nicht gearbeitet werden.

Kempen. Die Langzeitbaustelle auf der Hülser Straße wird die Kempener noch länger nerven als bislang geplant. In der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planung und Klimaschutz (UPK) teilte Tiefbauamtsleiter Torsten Schröder mit, dass die laufenden Arbeiten an Kanälen und Versorgungsleitungen nicht mehr im Zeitplan liegen.

„Bei dieser Baustelle ist uns der harte Frost in die Quere gekommen“, so Schröder. Weil wetterbedingt längere Zeit nicht gearbeitet werden konnte, sollen die laufenden Aktionen an den Versorgungsleitungen erst Ende Juli fertig sein. Geplant war das Bauende für Ende April. Dadurch verschieben sich nun auch die Sanierungen der Fahrbahndecke. Insofern sei die gesamte Baumaßnahme erst im Herbst abgeschlossen, so der Amtsleiter.

Deshalb bleibt die Hülser Straße im Abschnitt zwischen St. Huberter Straße und dem Bahnübergang weiterhin gesperrt. Insgesamt müssen Autofahrer in diesem Bereich schon seit dem Sommerferien 2017 mit Einschränkungen leben. Über mehrere Monate war unter anderem der Kreuzungsbereich Donkring/St. Töniser/Hülser Straße gesperrt. Außerdem wurde unter dem benachbarten Viehmarkt ein Regenrückhaltebecken gebaut.

Mit Blick auf den Viehmarkt teilte Schröder mit, dass die geplante Umgestaltung des Parkplatzes in Kürze in Angriff genommen wird. Wegen des Altstadtfestes (4. bis 6. Mai) werde die Baustelle danach beginnen. Für Ende August ist die Fertigstellung geplant. Wie bereits mehrfach berichtet, werden die Stellflächen verbreitert. Außerdem wird die Anordnung des Parkplatzes um 90 Grad gedreht. Derzeit parken die Autos in Ausrichtung zur Engerstraße. Künftig werden die Stellflächen in Richtung Ring ausgerichtet. In diesem Zusammenhang wird auch die Ein- und Ausfahrtssituation verändert. Dort, wo derzeit die Einfahrt ist, werden künftig Ein- und Ausfahrt sein. Die derzeitige Ausfahrt unweit der Kreuzung wird geschlossen, weil diese ohnehin seit Jahren ein Unfallrisiko darstellt.