WFG bietet Beratung für Fördermittel

WFG bietet Beratung für Fördermittel

Fachberater ist für kleine und mittelständische Unternehmen zuständig.

Kreis Viersen. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) des Kreises Viersen hat jüngst eine sogenannte Erstanlaufstelle für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) eingerichtet, die sich für europäische Fördermittel oder für Bundes- und Landeszuschüsse interessieren. Bei dieser Dienstleistung geht es nach Angaben der WFG nicht nur um die „ganz großen Töpfe“, sondern auch um kleinere Zuschüsse, die insbesondere für KMU oft große Wirkung entfalten können — beispielsweise die Förderung von Messeteilnahmen.

Armin Möller ist bei der WFG Ansprechpartner, wenn Unternehmen Fragen zu Fördermitteln, Bundes- oder Landeszuschüssen haben. „In einer ersten Bestandsaufnahme haben wir uns zunächst auf die Förderinitiativen konzentriert, die Unternehmern in unserem Kreis einen direkten geldwerten Vorteil bringen, wie beispielsweise die Bezuschussung einer Teilnahme an internationalen deutschen Leit- oder an Auslandsmessen“, sagt Geschäftsführer Thomas Jablonski.

Um das neue Dienstleistungsangebot langfristig zu etablieren, ist der WFG der persönliche Kontakt mit Unternehmern im Kreis sehr wichtig. „Künftig wollen wir neben Informationsveranstaltungen auch Sprechstunden anbieten, in denen wir gezielt themenbezogen über Fördermöglichkeiten informieren möchten“, ergänzt Jablonski.

Bedingt durch die geografische Nähe zu den Niederlanden sind für KMU im Kreis Viersen nicht nur Bundes- und Landesprogramme von Interesse. „Gerade bei Vorhaben von grenzüberschreitender Bedeutung kann es sinnvoll sein, auch über eine Kooperation mit niederländischen Partnern nachzudenken. In einem solchen Fall ist es lohnenswert, eine Förderfähigkeit über das ,Interreg-Programm Deutschland-Nederland’ nachzudenken“, sagt Projektmanager Armin Möller.

Thematisch interessant sind vor dem Hintergrund der aktuellen öffentlichen Diskussion auch Zuschüsse, die von Bund und Land zur Förderung von Industrie 4.0 und Digitalisierung in KMU gewährt werden. „Go-Digital“ (Bund), „Mittelstand.innovativ!“ (NRW) oder aber die kostenlosen Servicebausteine des Kompetenzzentrums Digital in NRW sind Instrumente, die sich auch kleinere Unternehmen gut zu Nutze machen könnten. Red

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