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Hochwasser: Mehr als 300 000 Euro Soforthilfen an Velberter ausgezahlt

Velbert : Mehr als 300 000 Euro Soforthilfen ausgezahlt

Weitere Anträge sind noch bis Ende August möglich.

304 000 Euro Soforthilfen des Landes Nordrhein-Westfalen wurden bis Donnerstag, 29. Juli, nach Informationen der Stadt Velbert bereits an vom Hochwasser betroffene 49 Haushalte (104 000 Euro) und 40 Unternehmen (200 000 Euro) ausgezahlt. Weitere rund 30 Anträge, die derzeit vorliegen, werden noch bearbeitet.

„Damit haben wir es geschafft, diese erste wichtige Unterstützungsleistung schnell an viele vom Hochwasser Betroffene auszuzahlen und ihren Schaden ein wenig zu lindern“, erklärt Bürgermeister Dirk Lukrafka.

Selbstverständlich kann die Soforthilfe weiterhin beantragt werden. Die Anträge müssen jedoch der Stadt Velbert bis spätestens 31. August vorliegen. Die Antragsformulare gibt es zum Download über die städtische Internetseite zum Hochwasser-Geschehen in Velbert (Link unten). Außerdem liegen die Formulare in den Service-Büros beziehungsweise in den Stadtteilbibliotheken in Langenberg und Neviges aus sowie bei der Katholischen Kirchengemeinde Langenberg am Froweinplatz beziehungsweise in den Räumen der Evangelischen Kirchgemeinde, Kreiersiepen 7.

Stadt Velbert legt jeweils 1000 Euro oben drauf

Die Auszahlungen der städtischen Soforthilfen in Höhe von 1000 Euro je Haushalt beziehungsweise Gewerbebetrieb sollen in den nächsten Tagen erfolgen und automatisch an die Betroffenen gehen. Das bedeutet, um die zusätzliche Finanzhilfe zu erhalten, müssen betroffene Haushalte beziehungsweise Gewerbebetriebe diese nicht neu oder zusätzlich beantragen. Ein zusätzlicher Antrag ist nur in den Fällen notwendig, wo aus dem der Stadtverwaltung vorliegenden Antrag nicht ersichtlich wird, dass das Hochwasser Schäden im Wohnraum oder im Gewerbebetrieb verursacht hat.

Aufräumarbeiten in
den Bächen laufen

Auch noch mehr als zwei Wochen nach dem Unwetter laufen an verschiedenen Stellen in Langenberg die Aufräumarbeiten. Bürgermeister Dirk Lukrafka weist darauf hin, dass die Stadtverwaltung und die Technischen Betriebe Velbert im intensiven Dialog mit dem Bergisch-Rheinischen Wasserverband (BRW) und der Unteren Wasserbehörde des Kreises Mettmann stünden. „Für die unbedingt erforderlichen Gespräche zum Hochwasserkonzept werden derzeit zwischen den einzelnen Fachebenen Termine abgestimmt“, so der Bürgermeister. „Ich bin außerdem dem BRW dankbar, dass er damit begonnen hat, Müll und Treibgut aus dem Hardenberger Bach und dem Deilbach zu räumen und massive Anlandungen in der Sohle der beiden Gewässer zu entfernen.“

Alle Informationen über die Soforthilfen des Landes NRW und der Stadt Velbert gibt es im Netz unter:

velbert.de/aktuelles/hochwasser