VRR investiert 17,6 Millionen Euro in Krefeld - Das sind die Maßnahmen

Barrierefreie Haltestellen und Co. : VRR investiert 17,6 Millionen Euro in Krefeld - Das sind die Maßnahmen

Der Verkehrsverbund fördert zahlreiche Maßnahmen im Krefelder Nahverkehr. Unter anderem geht es um den Umbau einiger Haltestellen.

Ab 2020 soll unter anderem der barrierefreie Ausbau der Haltestellen in Krefeld vorangetrieben werden. Der Verwaltungsrat des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) hat beschlossen, dass 17,6 Millionen Euro Fördermittel in Krefeld investiert werden sollen.

Das geht aus einer Mitteilung der CDU-Fraktion im VRR hervor. Zudem werden demnach SWK, Rheinbahn und Stadtverwaltung zusammen 3,6 Millionen Euro beisteuern. Die Maßnahmen der kommenden Jahre im Überblick: Für Ende des nächsten Jahres ist der barrierefreie Umbau der Haltestellen Sandberg, Buddestraße, Glindholzstraße und Rembertstraße (044) geplant, erklärt SWK-Sprecher Dirk Höstermann unserer Redaktion.

Im Jahr 2021 sollen im Zuge von Gleiserneuerungen auf der Uerdinger Straße Haltestellen zwischen Bockum und Uerdingen umgebaut werden. Dabei geht es um die Haltepunkte Gertrudisstraße, Fasanenstraße, Oldenburger Weg und Lange Straße (043). Auch der Umbau der Haltestelle Königshof/Hochschule (Kölner Straße, 041) sei für das Jahr 2021 vorgesehen.

Einen größeren Umbau wird es im Bereich des Hauptbahnhofs geben. Dort soll die Haltestelle Hauptbahnhof vor dem Kino (044, U70 und U76) barrierefrei umgestaltet werden. Da die Bahnen der Rheinbahn eine höhere Ein- und Ausstiegshöhe als die der Stadtwerke haben, soll ein höherer Mittelbahnsteig neu errichtet werden.

Die Fahrgäste der U76 oder U70 werden also in Zukunft nach links ein- oder aussteigen, erklärt SWK-Sprecher Dirk Höstermann unserer Redaktion. Für SWK-Fahrzeuge werde es einen (niedrigeren) Seitenbahnsteig geben, Fahrgäste der Straßenbahnen werden also wie gewohnt in Fahrtrichtung rechts aussteigen.

„Für diesen Umbau wird die Rheinbahn nun aber zunächst ein Planfeststellungsverfahren einleiten. Wenn es optimal läuft, kann der Umbau 2021 erfolgen, eher aber 2022“, teilt Höstermann weiter mit. Alle genannten Maßnahmen seien in der Planung, es könne also noch zu zeitlichen Verschiebungen kommen,

Außerdem sollen noch 42 Fahrradboxen an sieben Haltestellen in Krefeld gefördert werden und insgesamt 44 Bushaltestellen umgebaut werden.Für die beiden letztgenannten Maßnahmen ist laut SWK die Stadt verantwortlich.

Für Pendler außerdem interessant: Der VRR will auch rund vier Millionen Euro in die Niers-Express-Strecke (RE 10) zwischen Kleve und Krefeld investieren.

(pasch)
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