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Das Charmante am Modell der HSG

Kommentar : Der Charme der HSG

Profi-Eishockey, Profis im Fußball und nun klopfen die Handballer an die Türe der 2. Liga. Das geht dann nur, sollte es gelingen, unter Bedingungen, wie sie dem Eishockey und dem Fußball in dieser Stadt angeboten werden.

Da sind die Rahmenbedingungen gesetzt, dass hat OB Frank Meyer unter der Woche mit Clubvertretern der HSG noch einmal besprochen und bekräftigt.

Der Charme am Modell der HSG könnte sich als großer Vorteil erweisen. Der Club ist kontinuierlich gewachsen, hat gelernt, Rückschläge zu moderieren, dabei nie das ehrgeizige Ziel aus den Augen verloren. Sollte es nun der Aufstieg sein, ist die HSG gut aufgestellt. Sie hat engagierte Macher mit Ideen und Visionen an der Spitze, einen guten Trainer, vor allem aber ist sie bei ihren Ambitionen immer eines geblieben – eine Gemeinschaft mit familiärem Charakter. Das dokumentieren die rund 40 Helfer, die bei jedem Heimspiel sich engagieren. Und wenn die Leistung stimmt, wertschätzen das die Handballfans – und bei denen alleine muss es ja zukünftig nicht bleiben.

stephan.esser@wz.de