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So viele Neuheiten wie nie zuvor auf der Rheinkirmes

So viele Neuheiten wie nie zuvor auf der Rheinkirmes

Nach dreijähriger Abstinenz kehrt auch das Uerige mit einem neuen Zelt zurück nach Oberkassel.

Düsseldorf. In vier Wochen fällt wieder der Startschuss zur „Größten Kirmes am Rhein“. Und Kirmesarchitekt Thomas König gibt sogar, mit einem Grinsen im Gesicht, eine Garantie ab: „Wir haben so viele Neuheiten wie noch nie und bei dem ein oder anderen garantiere ich dafür, dass es einigen Fahrgästen schlecht wird.“

Sieben Premieren wird es geben, wenn man das Uerige-Zelt mit einrechnet, dass nach dreijähriger Abstinenz wieder mit einem neuen Zelt dabei sein wird. Rasant geht es auf dem „High Impress“ zur Sache. Schnelle Bewegungen in verschiedene Richtung werden bei einigen Fahrgästen ein mulmiges Gefühl in der Magengegend auslösen — genau wie das „Superchaos“. Es gibt zwar keinen Überschlag, aber mit einem Höhenausflug von 240 Grad und 360-Grad-Drehungen ist auch hier ein resistenter Magen wünschenswert.

Das „XXL Fun House“ bietet auf vier Etagen eine perfekte Lach- und Vergnügungsshow durch die verrückte Welt von Hollywood sowie eine 16-Meter-Rutsche.

„Hermann’s Spezialitäten“ hat gebratene Champignons und gebackenen Blumenkohl aus der Pfanne im Angebot, die „Cheese-Box“ stellt vor Ort frische Spezialitäten wie Käsesuppe, gebackene Käsekroketten sowie diverse Käsespieße her. Insgesamt tummeln sich 318 Schausteller auf der Kirmes.

Zum Schützenfest: „Stand heute könnten wir im Hofgarten unsere Parade wegen der Sturmschäden nicht abhalten“, sagt Schützenoberst Günther Pannenbecker.

Auch die Rheinwiesen sind betroffen. „Dabei habe ich vorige Woche noch umgeplant, weil die Ausleger eines Fahrgeschäftes einen Baum getroffen hätten“, sagt König, „das hätte ich mir sparen können, den Baum gibt es jetzt nicht mehr. Zum Glück haben wir noch Zeit.“

Die Festplatzwache der Polizei befindet sich wieder an gewohnter Stelle am Kaiser-Wilhelm-Ring und ist täglich von 13 bis vier Uhr früh besetzt. Bis zu 100 Beamte sorgen täglich für die Sicherheit. Während die Zahl der Straftaten und Festnahmen rapide gesunken ist, steigt die der abgeschleppten Autos wieder stark an: von 400 im Jahr 2012 auf 502 (2013). Daher rät die Polizei, mit der Rheinbahn anzureisen, weil im Kirmesbereich keine legalen Parkplätze sind.