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Handball-Buundesliga: BHC unterliegt Berlin mit dem letzten Aufgebot klar

Handball-Buundesliga : BHC unterliegt Berlin mit dem letzten Aufgebot klar

Beim 20:31 gegen den Weltpokalsieger fehlen den Löwen die Wechselmöglichkeiten.

Wuppertal. Mit am Ende nur noch acht einsatzfähigen Feldspielern unterlag Handball-Bundesligist Bergischer HC am Samstagabend Weltpokalsieger Füchse Berlin klar mit 20:31 (10:15). Es war die vierte Niederlage im vierten Spiel der Saison. Nach dem schlechtesten Start in fünf Jahren Bundesliga bleiben die von Verletzungen gebeutelten Löwen am Tabellenende.

Vor 2165 Zuschauern in der Wuppertaler Uni-Halle begann der BHC die Partie sehr konzentriert und aggressiv. So konnten die Löwen das Spiel gegen die mit Nationalspielern gespickten Gäste bis Mitte der ersten Hälfte völlig offen halten. Mittelmann Tomas Babac düpierte die Riesen in der Berliner Deckung zweimal, Maximilian Hermann traf zunächst beständig, und im Tor zeigte der diesmal beginnende Christopher Rudeck gleich mehrere Top-Paraden. 8:8 stand es nach 17 Minuten, 9:10 nach 23. Doch danach kam die BHC-Offensive auch aufgrund fehlender Wechselmöglichkeiten immer seltener durch die Berliner Deckung. Die Gäste beantworteten jeden Fehlwurf oder Ballverlust eiskalt mit einem eigenen Treffer. So waren die Würfel beim 15:10 zur Pause für den haushohen Favoriten bereits so gut wie gefallen.

Danach konnte einem der BHC regelrecht leidtun, so groß wurde die Überlegenheit der Berliner. Als dann nach 41 Minuten auch noch Alexander Hermann offensichtlich mit Leistenverletzung rausmusste, stand in der Tat das letzte Aufgebot auf dem Feld und stemmte sich verzweifelt gegen das Unvermeidliche. Dabei gelangen Rudeck noch ein paar gute Paraden und vorne noch ein paar schöne Tore gegen den starken Silvio Heinevetter. Als sich auch noch Tomas Babak den Fuß vertrat, hatte der BHC zwischenzeitlich sogar nur noch sieben einsatzfähige Feldspieler. Angesichts dessen war es fast noch als Erfolg zu werten, dass der Abstand am Ende bei Toren gehalten werden konnte. Das Publikum honorierte das mit stetiger Anfeuerung.