Beister macht sich selbst das größte Geschenk

Beister macht sich selbst das größte Geschenk

Der Junioren-Nationalspieler trifft gegen Fürth zum ersten Mal und fühlt sich erleichtert.

Düsseldorf. Als wäre das Wohl und Wehe seiner Laufbahn als Profi-Fußballer von diesem Tor abhängig gewesen: Maximilian Beister sank auf dem Rasen der Arena zusammen, nachdem er am Samstag im Fußball-Zweitliga-Spiel den Siegtreffer gegen Fürth erzielt hatte. Er schaute zum Himmel und schlug die Hände vors Gesicht.

„Es war ein sehr emotionales halbes Jahr, und der Anfang war sehr schwer“, erklärte der U 20-Junioren-Nationalspieler, der sich zuvor sein Selbstvertrauen bei seinen Länderspielreisen hatte holen müssen. „Es ist schon einiges von dieser besonderen Belastung abgefallen, wenn man als Stürmer endlich sein erstes Saisontor erzielt“, sagte Beister, dem damit auch der erste Pflichtspiel-Treffer überhaupt in seiner Profikarriere gelungen war.

Dabei hatte Norbert Meier seinen Youngster lange zappeln lassen. Erst beim Spaziergang nach dem Frühstück hatte Fortunas Trainer dem gebürtigen Hamburger am Samstag erklärt, dass dieser von Anfang an spielen würde. Als er dann nach der Pause auch noch auf seine Lieblingsposition in den zentralen Angriff wechseln durfte, belohnte er sich, den Trainer und die Kollegen mit dem wichtigen Treffer.

„Ich weiß, dass ich noch robuster im Zweikampf werden muss“, sagte Beister. „Aber wir haben alle noch Potenzial nach oben.“ Bevor er sich dann nach dem Duschen auf den Weg machte, um mit seiner Familie Weihnachten zu feiern, ließ er noch durchblicken, dass er den Kollegen noch ein Bier ausgeben werde. Schließlich ist so ein Befreiungsgefühl Grund genug zum Feiern.