Pokal-Aus in Hoffenheim - Stimmen zum Spiel

Pokal-Aus in Hoffenheim - Stimmen zum Spiel

Mönchengladbach/Hoffenheim. Das sagen Trainer und Spieler zu Borussias Pokal-Aus.

Michael Frontzeck, Trainer von Borussia Mönchengladbach:

Das ist sehr ärgerlich, dass wir durch zwei Standards unsere Gegentore kassieren. Wir haben es nicht geschafft, Hoffenheim mit unseren Mitteln in den Griff zu bekommen. Es war in allen Belangen eine missratene Hinrunde. Viele der so genannten Experten haben uns abgeschrieben. Wir haben aber noch eine komplette Rückrunde vor uns und es gibt noch viele Punkte zu vergeben. Darauf müssen wir uns gezielt vorbereiten und uns neu aufstellen.

Ralf Rangnick, Trainer von 1899 Hoffenheim:

In den beiden letzten Bundesliga-Spielen haben wir ganz sicher besser gespielt als heute. Aber eben nicht gewonnen. Das haben wir heute besser gemacht Wir waren aber über 90 Minuten voll konzentriert, haben nichts zugelassen und waren in den entscheidenden Szenen immer da.

Christofer Heimeroth:

Das erste Gegentor geht auf meine Kappe. Ich spekuliere, dass der Ball über die Mauer geht und sehe den Ball dann nicht, als er anders geschossen wird. Das ist unglaublich bitter, dass wir so ein Tor bekommen. Wir machen aber einfach zu viele Fehler und werden dafür bestraft.

Thorben Marx:

Solche Tore nach Standards zu bekommen, ist viel zu einfach — und so kommst du auch nicht mehr in solch ein Spiel zurück. Wir sind in einen Negativlauf gekommen, das sieht man auf dem Platz, jeder ist zunächst mit sich selbst beschäftigt und kann seinem Nebenmann nicht mehr helfen.

Tobias Levels:

Das vergangene halbe Jahr war eine ziemliche Katastrophe, auch in der Bundesliga stehen wir nicht umsonst auf dem letzten Platz. Wir müssen jetzt in der Winterpause den Kopf frei kriegen.

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